Deutsche Reichstagsakten, Reichsversammlungen 1556 – 1662 Der Reichstag zu Regensburg 1594 bearbeitet von Josef Leeb

Textvorlage: Augsburg, unfol.

1. HA (Türkenhilfe): Mehrheitliche Bewilligung von 84 Römermonaten innerhalb von 6 Jahren. Rückerstattung antizipierter Gelder und Darlehen, zulässige Münzsorten für die Steuererlegung, Erlegungstermine, Revision der Söldnerbestallung.

Fürstenrat (Salzburg, Würzburg, Pfalz-Neuburg, Johann Casimir von Sachsen-Coburg1persönlich; Gesandte der übrigen Stände).

Salzburgaproponiert: Replik des Ks. zum 1. HA (Türkenhilfe)2. Beratung im Ausschuss oder im Plenum des FR?

Umfrageb. Einhelliger Beschluss: Beratung der Replik im Plenum.

Umfrage zur Replik. Salzburg (Ebf. persönlich, verliest ein schriftliches Votum3): Gliedert die Stellungnahme anhand der ksl. Replik in fünf Punkte: 1) Ks. fordert eine eilende Hilfe von 30 Römermonaten und nachfolgend eine Unterstützung nach dem Gemeinen Pfennig. 2) Rückzahlung der Antizipationen ohne Abzug von der neuen Steuer. 3) Erlegung mit schwerer Reichsmünze in den üblichen Legstätten. 4) Forderung früherer Erlegungstermine. 5) Revision der Söldnerbestallung. Ad 1) Votum, dz irer Mt. 20 monat römerzugs für die eillende hilff zubewilligen seien unnd für den gemainen pfenning durchaus zupitten; unnd nachmalls 3 jar lanngc sollen jedes jar 16 monat, wie zuvor bewilligt unnd erlegt worden, auf 2 zill, wie hieunten, jedes 8 monatd.[Ad 2:] Die anticipierte hilffen4 sollen von diser contribution nit defalciert werdene, sonnder ir Mt. haimb[zu]stöllen, dz sy nach dero gelegenhait mit den interessierten stenndten deß nachlaß halber oder der betzallung handlen lassen möge; verhoffentlich, wo nit alle, doch ettliche stendt wurden irer Mt. den nachlaß bewilligen. Der restandten halber bleib es bey irer Mt. erbietten, wie auch der verschonung halber gegen den beschwerdten stenndten.[Ad 3:] Die müntz betreffent: Wovern unndter den groben Reichs sortten auch groschen unnd halb patzenf verstanndten unnd genommen werden sollten, das es, wie auch der gewonlichen legstett halber, khain bedenckhen haben sollt.[Ad 4:] Die zallungs fristen sollen auf Nativitatis Mariae und Letareg gesetzt werden.[Ad 5:] Die reitter bestallung anlangent: Were anno 70 guette ordnung aufgericht5, unnd der reitter halber nit woll zuverpessern. Unndter den khnechten6 aber weren grosse unordnungen eingerissen. Darumben mechte irer Mt. mit zueordnunng ettlicher stenndt wilfart werden. Sonnsten were irer Mt. erbietten, mit außlendischen potentaten handlung zupflegen, den religion- unnd prophan friden zuerhallten unnd den beschwerdten der stenndten abzuhelffen, mit danckh anzunemmen. Weiln aber hierzu al zeit geherig, alls mechte ir Mt. auf ain ansechenliche, stattliche unnd gleichmessige desitation7 [!] bedacht sein, die sachen notturfftig erwegen unnd allso den beschwerden wirckhklich unnd dermalln eheist abhelffen.

Pfalz-Neuburg: hMit weitleiff[ig]er erhollung hat in allen puncten8 mit Saltzburg geschlossen–h.

Österreich: Es sollte irer Mt. allso begegnet werden, damit die hilff erkhleckhlich unnd ersprießlich sein mechte. Wo aber nit, so hetten sy verstanden, dz negst vor innen von beeden fursten Salltzburg unnd Neuburg aus hocherleichten, treuhertzigen gemuet zu mitleidenlicher contribution 84 monat bewilligt wurdten. Wo dann mehrers nit zuerhallten, so liessen sy es dabey bewenndten, allain das die jar unnd fristen etwas nächner[!] zusammen gezogen wurden. Im überigen schliessen sy mit Saltzburg.

Sachsen-Coburg [Johann Casimir]: Will sich hierinn, sovil ime möglichi, gehorsamb erzaigen. Allain dz auch seines herrn vatters erledigung9 befürdert werde. Sonnsten were ime, dergleichen zu contribuiern unnd hochermellts seines herrn vatters custodi außzuhallten, nit erschwinckhlich.

Burgund: Wie Sachsen und Össterreichj.

Bayern: Hat auf 80 monat geschlossen aus habendem sondern bevelch. Doch so ain mehrers durch ainen schlus erhallten unnd bewilligt werde, werde sich ir herr davon auch nit söndern.

Würzburg10: Wie Saltzburg unnd Neuburg. Unnd mechte dz justiti wesen wie auch andere beschwerden wo nit jetzo bey werenden reichstag, doch alspallt darnach durch ein ansechliche deputation erledigt werden.

Pfalz-Lautern: kHab sich zuvor erclert11, dz er in sollichem nit genuegsamen gewallt bekhommen, sonnder allain auf 50 monat bewilligen solle–k. Sey niemalls auf khainem reichstag, ob auch schon die gefahr grosser gewesen, sovil bewilligt worden. Hette alberait dz ansehen, dz ex libero in pleno tributarium gemacht werden wollte. Unnd seyen ir Mt. zuerinern, dz sy nit alzeit ir rechnunng auf das Reich machen sollen, sonnder ir hilff auch anderer ortten suechenl.

Besançon: Wie Saltzburg und Össterreich.

Pfalz-Simmern: Wollte gern den vorgehenden mehrern votis einen beyfall thun, es were aber mit seines herrn betrangnussen unnd obligen allso beschaffen, dz ime sovil zuverstaten nit woll miglich[!]; wie er solches hievorn anzaigt hete12.Hat den Pfgf. über die Bewilligung der 64 Römermonate sowie die weitergehende Forderung des Ks. unterrichtet und will sich erklären, sobald er dessen Weisung erhält. Dz sey aber unzweiflich, wo sein herr irer Mt. mit leib unnd guett beyspringen khindte, dz er dessen nach bessten vermigen berait unnd willig.

Deutschmeister: Hab sich der ritterliche teütsche orden zuvor erpotten, dz eisserist zuthun13. Mechte allso woll leiden, das ir Mt. irer replica gemeß wilfahrt wurde. Wann aber diß noch zur zeit darfür nit gehallten werden khindt, so well er sich doch von jetzt beschechner bewilligung nit absöndern, sonnder votiert wie Saltzburg.

Pfalz-Zweibrücken: Verhoff, man werde seines herrn der obligundten beschwerden halber verschonen. Hab sich jungst erbotten14, zuthun, sovil ime miglich unnd seines herrn unnderthonen möglich, doch alles mit dem anhanng unnd nit anderst, es werde dann von irer Mt. den evangelischen stendten irer beschwerden15 abgeholffen. Unnd die betzallung in der müntz zuthun, wie sy von den undterthonen mag eingebracht werdenm.

Bamberg: Wie Saltzburg unnd Neuburg.

Pfalz-Veldenz: Wie Pfaltz-Lautternn.

Worms: Wie Saltzburg unnd Neuburg, doch dz den beschwerdten stenndten verschonnt unnd iren beschwerdten16 abgeholffen werde; dz auch die münß, wie jedes orts ganngbar, von irer Mt. angenommen werde.

Sachsen-Weimar: Es wurden gleichwoll die 64 monat schwerlich von den unndterthonen mogen gebracht werden. In ansehung aber der vorsteenden nott unnd ursachen, wie ir Mt. in der repplic außgefiert, sollen 84 monat bewilligt werden. In den überigen wie Saltzburg unnd Pfaltz-Neuburg. oDer anticipierten hilffen halben schliesse er mit dem mehrern, unnd das grobe müntz sorten erlegt werden in bedenckhung, das solches grosse ungleichait angeben wurde–o.

Eichstätt: Wie Saltzburg.

Sachsen-Coburg [Johann Ernst]: Ut supra wie Coburg.

Speyer [mit Weißenburg]: Wie Saltzburg, unnd so der müntz sortten halber auch zway- unnd dreykhreitzer genommen wurden, wöll er sich nit sönndern; sonnsten aber, wie im fürstenrath beschlossen wordenp.

Brandenburg-Ansbach: Wölle die gebur wie anndere laisten, doch dz zuvor den evangelischen stendten abgeholffen werde17.

[Konstanzq]: Ut Saltzburg.

Braunschweig-Grubenhagen: rIdem wie negst vor ime–r.

Augsburg: Hab zuvor seines herrn beschwerden unnd obligen angezaigt18, allso dz nit allain der stifft sich weit zuruckh geschlagen, sonnder die unndterthonen arm, die besteurung derselben vast strittig unnd der anschlag der matricul vill zu hoch gesetzt. Weilln aber die eisseriste gefahr jetzmalls verhanndten, so wellen sich ir f. Gn. etwas wehe geschechen lassen unnd sich von dem mehrern nit absöndern; der hoffnunng, ir Mt. werden auch darmit, sovil jetzo bewilligt werden mechte, allergenedigist vergniegt sein unnd bleiben.

Braunschweig-Wolfenbüttel: Es weren zuvor 64 monat zum eisseristen unnd doch mit dem anhang von ime unnd etlichen anndern bewilligt worden, wann zuvor die restanndten einbracht unnd den gravaminibus abgeholffen wurde; dessen unnd auch nit annders hab er nochmalls bevelchs. Dz aber berierte gravamina auf ain deputation tag sollen verschoben werden, das were zuvor auch beschechen, aber nie nichts richtigs ervolgt. Dahero so hab er bevelch zubegern, damit denselbigen an jetzo bey werendem Reichs tag abgeholffen wurde19.

Hildesheim: Hette woll ursach, für dise contribution zupiten in ansechung deß betranngten unnd zerrissnen stiffts. Wölle sich doch nit absöndern, sonnder schleust mit Saltzburg; doch dz es[mit] der deputation dahin verstanndten, das der annder punct der ksl. proposition von dem ausschuß zuvor fürgenommen unnd erledigt werde.

Braunschweig-Calenberg: Wie Praunschweig-Wolfenpittl.

Paderborn: Weilln die niderlendische stendt gravamina ubergeben20, so wolle er hoffen, man werde dieselbe fürnemmen und erledigen. Wo nun dz gescheche, woll er mit Saltzburg votiern.

Braunschweig-Lüneburg: Wie Braunschweig-Wolfenpittlt.

Freising: Wie Hilderheim[!] unnd Paderborn.

Jülich: Er hoffe, wie jungst beschlossen worden21, er solle bey diser hilff nit belegt werden. Dahero wöll ime auch nit gebürn, dz er den stenndten etwas zu nachteil in specie bewillige.

Regensburg: Wie Saltzburg, Neuburg, Bayrn.

Württemberg: uSolle zuvorderist den gravaminibus abgeholffen werden, unnd alsdann wie Saltzburg unnd Pfaltz-Neuburg wöll er votiert haben–u.

Passau: Hette bevelch, sich irer Mt. begern gemeß in allem zuerzaigen. Dahero unnd wover mehrers oder anders nichts, alls 84 monat bewilligt wurden, wollt er der termin halber mit Össterreich, im überigen mit Saltzburg beschlossen haben.

Baden-Durlach [Ernst Friedrich]: Wovern den gravaminibus abgeholffen, schleust er alsdann mit Pfaltz-Neuburgv.

Trient: Wie Saltzburg, und mit dem anhanng wie Össterreich.

Baden-Baden: Wie Saltzburg und Neuburg.

Brixen: Es sein 84 monat irer Mt. auch[!] dienlich. Dahero irer Mt. hindan gesetzt alles affects unnd der religionen mit mehren beyzuspringen. Weiln aber alberait maiora deßwegen gemacht, so laß ers dabey bleiben, mit anhanng wie Össterreich.

Baden-[Durlach, Georg Friedrich]: Wie Durlach.

Basel: Beschwert sich in gleichem wie Augspurg unnd schleust mit Saltzburg.

Hessen-[Kassel] (Moritz): Hab bevelch, auf die 64 monat zuhallten, verhoff doch, wo per maiora ain merers bewilligt, sein herr werde sich nit davon sönndern. Dahero wöll er auch solches, doch nit pure, sonnder ad ratificandum bewilliget haben22. In alweg aber, dz zuvor die restanten eingebracht unnd die anticipationes wo nit zum ersten, doch zum letzten23 abgezogen, unnd das den übergebnen gravaminibus abgeholffen werdew.

Münster: Protestiert unnd votiert wie zuvor Baderborn.

Hessen-[Marburg] (Ludwig): Wie Hessen.

Lüttich: Wie Saltzburg, mit trestlicher zuversicht, man werde deß westphalischen craiß in besten ingedenckh sein.

Hessen-[Darmstadt] (Georg): Wie Hessen.

Minden: Wie Hildesßheim.

Pommern-[Stettin] (Johann Friedrich): xHab so weit zuwilligen nit bevelch, verhoff doch, sein herr werde sich vom mehrern nit söndern–x,24. Soll doch in albeg[!] den gravaminibus abgeholffen werden.

Cambrai: Wie Saltzburg unnd Neuburg; doch dz seiner beschwerden25 auch nit vergessen werde.

Pommern-[Wolgast]: yWie Pommern negst hievor–y.

Sitten: Wöll seine vorgehende vota repetiert haben26 unnd wöll disem f. collegio zu hertzen füehrn, dz sein herr deß guethertzigen gemiets woll were, dz dz corpus unnd bistumb Sitten beschetzt unnd hergegen desselben beschwerden abgeholffen wurde; wie er dann darauf die contribution gern erlegen wollte. Es khönndte im aber nichts aufgelegt werden ohne consens deß capittls unnd der 17[!] ortt27, dieweilln solches stifft alzeit frey gewesen unnd khein gedechtnus zuhaben were, das sy contribuiert hetten28. Wann aber sein herr demselben ettwas neus aufladen wollt, wurde er deß stiffts verwisen werden, wie zwen bischoven, alls cardinal Mathio N. unnd N.29, vor ime auch beschehen. Er derffe auch nit wider anhaimbs khommen, sonnder mieste in gefahr leibs unnd lebens stehen.

Leuchtenburg: Bewilligt 80 monatz, sonnsten wie Saltzburg.

Metz: Mit dem mehrern, doch dz den vorstehenden beschwerden auch abgeholffen werde.

Anhalt: N. N. N. etc.aa

Verdun: Wie Bayrnab.

Henneberg: Wie Sachsen-Weinmarac.

Toul: Wie Saltzburg.

Nomeny: Wie Saltzburg. Mit weitleuffiger ertzellung, welcher massen sein gnediger fürst und herr von dem frantzösischen unnd lottringischen khriegsvolckh von etlich villen jarn hero verderbt worden. Pitt, weilln von den undterthonen nichts zubringen, seiner wo nit gar, doch in etwas mit der gewonlichen anlag zuverschonen30.

Lausanne, Arenberg, Hersfeld: Jeweils wie Saltzburg.

Murbach: Idem, unnd wie Brixen.

Ellwangen: Idem, unnd wie Pfaltz-Neuburg.

Berchtesgaden: Idem, unnd wie Össterreich.

Prüm: Idem.

Stablo: Wie Hildeßheim.

Prälaten: Wie Saltzburg unnd Össterreich.

Wetterauer Gff.: Khinden nit mehr alls auf 50 monat verwilligen. Hoffen doch, man werdte sich von den maioribus nit söndern.

Schwäbische Gff.: Wie Saltzburg, allain pitten sy, der Reichs müntz halber zu schonen.

Beschlussadder Umfrage, dz man sich per maiora mit dem saltzburgischen unnd pfaltz-neuburgischen voto vergleichenae,31[!].

Anmerkungen

1
 Gemäß Würzburg A (fol. 104’) und Freising B (unfol.) war neben Johann Casimir auch Johann Ernst persönlich anwesend. Dagegen nennen Österreich (fol. 39) und Baden-Durlach (fol. 80’) nur Johann Casimir. In der Textvorlage ohne Differenzierung: Sachsen-Coburg.
a
 Salzburg] Österreich (fol. 39) differenzierter: Salzburger Kanzler.
2
 Nr. 250.
b
 Umfrage] Österreich (fol. 39) zusätzlich: In der Umfrage hat das Hst. Minden auch votiert, doch soll es absque praeiudicio partium geschehen. Baden-Durlach (fol. 81) differenzierter: Als der Gesandte des Bf. von Minden votieren will, hat es der bischove zu Saltzburg der ursach halber widersprochen, weil sein herr von dem papst noch nit confirmirt; /81’/ auch dem Reichs marschalckh angezeigt, solle ohne bevelch in seine designation niemandt weiter setzen noch zu votirn rufen.
3
 Schriftliche Fassung: HStA München, K. blau 274/9, fol. 185–188’ (Kop. Aufschr.: Herrn Wolff Dieterichens, ertzbischovens zu Saltzburg, votum uber die kayserlich replic schrifft in primo propositionis puncto.).
c
 nachmalls 3 jar lanng] Schriftliche Fassung des Votums (Anm. 3, fol. 186) differenzierter: die 3 volgende jar yedes vermög der alberaith beschehen erclerung ir Mt. 16 monat solten geraicht werden, unnd das dann noch 2 jar darzue gethon wurden, in welchem man ir Mt. yedes jar auch zue zwey termin 8 monat erlegen sollte.[5 Jahre beharrliche Hilfe von 64, dazu vorausgehende eilende Hilfe von 20 Römermonaten.]
d
 monat] Österreich (fol. 39’) zusätzlich: Bewilligt demnach insgesamt 84 monat in 6 jaren. Jülich-Berg (fol. 145’) zusätzlich: Eine weitere beharliche hilff seie unmoglich, weill keinn landt dermaßenn geschaffen, so auß den ordinari einkompften den krieg hallten konne.
4
 Gemäß Bericht der Brandenburg-Ansbacher Gesandten an Mgf. Georg Friedrich vom 5. 7. (25. 6.) 1594 ging es in dieser Beratung des FR im Hinblick auf die Differenzierung in der Replik des Ks. zwischen /447’/ der churfürsten, fürsten unnd stennd freyen extraordinari hilffeinerseits und der anticipirten hilff, do ire ksl. Mt. inn die zwölff mal hundert tausendt gulden zur praeparation deß feldtzugs uffgenommen,andererseits [vgl. Nr. 250, fol. 314’, 315’] allein um der stennd freyen extraordinari hilff(StA Nürnberg, ARTA 60, fol. 446–450’, hier 447’. Or.; präs. Ansbach, 7. 7. {27. 6.}).
e
 werden] Schriftliche Fassung des Votums (Anm. 3, fol. 187) zusätzlich: weil die defalcation sie, die hilffen, bey der bevorstehenden nott gar zue sehr schwechen würdt, sonnder hallt nochmals darfür, das die hilff ir Mt. vollkomblich geraicht.
f
 groschen unnd halb patzen] Würzburg A (fol. 103) abweichend: zwen und drey creutzerer. Württemberg (fol. 619’): halb patzen und 3-kreutzerer.Schriftliche Fassung des Votums (Anm. 3, fol. 187) wie Textvorlage.
g
 Nativitatis Mariae und Letare] Schriftliche Fassung des Votums (Anm. 3, fol. 187’) differenzierter: erster Termin Nativitatis Mariae nechstkommendt, der ander Letare.Ist dies nicht durchzusetzen, dz auffs lengst die termin auff beide Joannis gericht wurden.
5
 Reiterbestallung in der Reichskriegsordnung 1570, Art. I-CXI: Lanzinner, RTA RV 1570, Nr. 566 S. 1145–1173.
6
 Bestallung der Fußknechte in der Reichskriegsordnung 1570, Art. CXXXXII-CCXV: Lanzinner, RTA RV 1570, Nr. 566 S. 1182–1197.
7
 = Deputation.
h
–h Mit … geschlossen] Schriftliche Fassung des Votums (Anm. 8) differenzierter: /189/ [1] Aufgrund der vom Ks. und in der innerösterreichischen Werbung [Nr. 282] ausgeführten Ursachen sind zu den vorigen 64 noch 20 monat zubewilligen, dieselbige in sechs jarn, wie Saltzburg votirt, zubezalen.Doch soll Ks. erinnert werden, dass damit Ungarn und Innerösterreich pro rato allso mitleidenlich bedacht /189’/ werden.[2] Restanten: Es bleibt beim Erbieten des Ks., doch dz damit[Einforderung] der gravirten und beschwerten ständ verschonet werde.Antizipierte Gelder: Zweifellos werden die Stände, so dieselbigen geleistet, sich gegen ir Mt. dißfalls nach gelegenheit der sachen treuhertzig und guetwillig erzeigen und wo nit gar nachlaßen, doch zum anfang abzuziehen nit begern werden.[3] Münzsorten: Es soll bei der Reichs muntz /190/ bleiben, aber zwen und drei kreutzerer darunder auch begriffenwerden. [4] Zahltermine: Nativitatis Mariae und Laetare, jedoch Anschluss an die Mehrheit. Das Erbieten des Ks., sich die Handhabung des Religions- und Profanfriedens sowie die Klärung der Gravamina angelegen sein zu lassen, ist anzunehmen und dabei zuerinnern, solches dem abschied in specie einverleiben zulaßen. Und dieweiln die ohnvermeidenliche notturfft der beschwerten stände erfordert, das einest die im Reich vorlaufende gravamina würckhlich abgestellt und die beschwerten lenger nit hilfloß gelaßen werden, so achten sein f. Gn. fast rathsam /190’/ und hochnotwendig,dass Ks. gebeten wird, sich mit den Ständen noch beim RT einer gleichmeßigen deputation von beeder religions verwanten ständen zu dem ende zuvergleichen, damit durch sie alle gravamina und beschwernußen, so albereit angebracht oder noch furkhommen möchten, furgenommen, berathschlagt und bedacht, denselben auch, sovil immer möglich, ir geburender ausschlag und erledigung gegeben werden möge, damit die stände zu diser ansehenlichen contribution und hilfleistung umb sovil desto lustiger und williger sein.[5] Söldnerbestallung: Wie Salzburg.
8
 Vgl. das schriftliche Konz. für das Votum: HStA München, K. blau 274/9, fol. 189–191’.
i
 sovil ime möglich] Würzburg A (fol. 104’) deutlicher: das zulaisten, so von andern stenden auch bewilligt.
9
 Vgl. die Supplikation [Nr. 492].
j
 Wie Sachsen und Össterreich] Österreich (fol. 40) [entsprechend Wett. Gff. (unfol.)] abweichend: Ut Saltzburg.
10
 Die folgenden Voten von Würzburg, Pfalz-Lautern, Besançon und Pfalz-Simmern fehlen in Österreich. Vermutlich handelt es sich um ein Versehen bei der Anfertigung der Reinschr.
k
–k Hab … solle] Würzburg A (fol. 105’) differenzierter: Hab auß mangel bevelchs sich nehermals so hoch nit ercleren können, aber es an sein gnst. herrn gelangen lassen. Druff ime zu beschaidt ervolgt, uff 40 monat zugehen. Wöll jetzt noch 10 und also 50 monat eingewilligt haben. Versehe sich, es werde darbey pleiben und erschwingliche zil gemacht werden, damit es die underthanen mügen zukommen.
11
 Vgl. zuletzt Würzburg A, fol. 49’ [Nr. 67 mit Anm. c].
l
 suechen] Würzburg A (fol. 105’) zusätzlich: und mit den Türken einen Frieden schließen. Mit der müntz /106/ sey uff die zugehen, so gang und geb. Die termin belangendt: Seyen zu kurtz, müssen, wie preuchlich, die underthanen zuvor beschriben werden. Mit der reutter- und knecht bestallungen soll dem nachgelebt werden, so anno 70 zu Speyr beschlossen.
12
 Vgl. Bayern, fol. 98 [Nr. 64], fol. 122 f. [Nr. 66].
13
 Vgl. Bayern, fol. 97’ [Nr. 64].
14
 Vgl. Bayern, fol. 52 f. [Nr. 59], fol. 100 f. [Nr. 64], fol. 122’ [Nr. 66] sowie die Supplikation [Nr. 482].
15
 Vgl. Nr. 390.
m
 werden] Würzburg A (fol. 106’) zusätzlich: In deme andere mit ihren votis hochgedachtem irem gnedigen fürsten und herrn nicht praejudiciren können.
n
 Wie Pfaltz-Lauttern] Österreich (fol. 40’) [entsprechend Württemberg (fol. 621) abweichend: Ut Zwaybruckhen.
16
 Vgl. Nr. 423.
o
–o Der … wurde] Würzburg A (fol. 107) differenzierter und anders: Die anticipation solt, wo nit von den ersten, doch letzten fristen abgezogen werden. Der müntz halben hab er so hoch nit bedenckens, doch weil die bewilligte summa hoch, solten ir Mt. underthenigst zubitten sein, das es bei gemeiner, jedes orths gangbarer verpleiben möchte.
p
 worden] Jülich-Berg (fol. 149) zusätzlich: Wiederholt das Votum für Weißenburg.
17
 Vgl. zum Votum den Bericht der Brandenburg-Ansbacher Gesandten vom 5. 7. (wie Anm. 4, hier fol. 448): Haben zur höheren Forderung des Ks. noch keine Weisung, erwarten aber, der Mgf. werde sich, falls der Ks. den protestantischen Gravamina abhilft, der gebur alß ein gehorsamer fürst deß Reichs erweisen.
q
 Konstanz] Eingefügt gemäß Österreich (fol. 41). Angabe des votierenden Standes fehlt in der Textvorlage.
r
–r Idem … ime] Österreich (fol. 41) differenzierter: Last es bey den 64 monaten verpleiben. Hab nicht weitern bevelch, will doch solches berichten unnd, was erfolgt, an gebürenden orthen ubergeben.Bezüglich der Gravamina wie die anderen protestantischen Stände.
18
 Vgl. Bayern, fol. 102 f. [Nr. 64].
s
 bevelch] Österreich (fol. 41) zusätzlich als weitere Bedingung: Dass die Hilfe nit lenger bewilligt, als der krieg were. […]. Deß Reychs freyheyt sey wol in acht zuenemmen; solche exactiones möchten continuiert werden. Will nit mehr bewilligen alls 64 monat.
19
 Vgl. auch die Stellungnahme zur Replik des Ks. im Bericht der Wolfenbüttler Gesandten an Hg. Heinrich Julius vom 2. 7. (22. 6.) 1594: Es ist /418/ unmuglich, die hohe Forderung des Ks. zu erfüllen. Es ist gantz seltzam, dass Ks. wie beim RT 1582 zum Religions- und Landfrieden wie auch wegen der Gravamina /418’/ so gar generaliter mit angehengten nachdencklichen worthen sich ercleret,die Einbringung der Restanten nicht sofort anstrebt und in der Einforderung der neuen Steuer keine Gleichheit beachtet, sonder etliche, die im bewilligen die willigsten gewesen, verschonen, die andern aber mit desto mherern monaten oder andern desto großeren schatzungen beschweren [Schulze, Reich, 109 f.: Ksl. Praxis als Bruch der Reichsverfassung], dazu auch die anticipirte hulffe nit mitt in diese contribution schlahen, sonder solches vor eine sonderbahre schatzungehalten will. Ks. erwähnt die auf die Kriegsdauer limitierte Bewilligung in der Replik nicht, sondern deutet eher das Gegenteil an. Nachrichten zum Kriegsverlauf in Ungarn veranlassen Gerüchte, /419/ das der friedt mit dem turcken albereit getroffen, aber wegen der contribution noch hinterhalten, unnd das vieleicht solche große contributio dahin gebraucht werden möchte, worauff wol albereit gutte leutte gedacht und deßen aus italienischen schreiben ziembliche nachrichtunge haben(NLA Wolfenbüttel, 1 Alt 1 A Fb. 1 Nr. 41/1, fol. 418–419a. Or.). Im folgenden Bericht vom 11. 7. (1. 7.) 1594 rechtfertigte Jagemann das Beharren auf 64 Römermonaten auch damit, dass die dem Ks. geleisteten Antizipationen nicht mit der neuen Steuer verrechnet werden sollten [vgl. Nr. 77]: Es sei /512/ albereit gnug, dass der Niedersächsische Kreis 100 000 Taler, wovon 30 000 fl. von ihm, dem Hg., kommen, gewährt habe, während andere wie der Österreichische, Burgundische, Bayerische, Oberrheinische und Westfälische gar nichts gethan. Zudem müsse der Niedersächsische Kreis hinnehmen, dass die meisten seiner Stände /512’/ wegen nit gestandener geistlichkeitt oder streitiger session gantz behende außgeschloßen unnd dadurch der evangelischen stende vota mercklich an der anzahl verringert worden.Die Minderbewilligung von 64 Römermonaten ergebe mit den 100 000 Talern des Niedersächsischen Kreises auch beynahe80 Römermonate, und dadurch mit andern kreißen eine gleicheit werden wolte(ebd., fol. 511–516’, hier 512 f. Or.; präs. Gröningen, 22. 7. {12. 7.}. Vgl. Häberlin XVIII, 240–248).
20
 Vgl. die Beschwerden [Nr. 467] und das Gutachten [Nr. 290] des Niederrheinisch-Westfälischen Kreises.
t
 Wie Braunschweig-Wolfenpittl] Österreich (fol. 41’) differenzierter: Lasst es bey 64 monat beruhen, doch so lanng der krieg were. Ratione anticipationis: Kan ier Mt. mit denselben hanndlen. Ratione terminorum: Biß Michaeli ut Letare. In reliquis ut Wolffenbüttel.
21
 Vgl. die Antwort der Reichsstände zum 1. HA [Nr. 249], fol. 491 [Wie man dan … getrieben werden mögen].
u
–u Solle … haben] Österreich (fol. 41’) differenzierter: Wann daß mehrer uff 84 monat gieng, will er sich darvon nit sönderen, doch das man allen gravaminibus zumal abhelffe. Die restantzen soll mann eintziehen. Ratione anticipationis: Khan man es defalcieren. Die gangbare landt muntz wöllen sie erlegen. Termin auff beede Johannis. In reliquis ut Saltzburg et Neuenburg.
v
 mit Pfaltz-Neuburg] Baden-Durlach (fol. 87’) abweichend: Weil die ksl. Forderung gar zuvil /88/ hoch, welches bißhero nit also herkomen, und[wir] so hoch einzewilligen keinen bevelch heten, wolten wir dis orts das pfaltz-lauterisch votum, welches uf 50 monath gangen, repetirt haben.Münze: Kindten wir keine reichssorten, sonder allein landtleüfige, wie die der orts von den underthonen zuerheben, einwilligen. Jedoch mit der bescheidenheit, das den gravaminibus noch disen werenden Reichs tag abgeholfen und gar nit erst uf einen deputation tag verschoben werden.
22
 Die Hessen-Kasseler Gesandten hatten im Bericht an Lgf. Moritz vom 9. 6. (30. 5.) 1594 befürchtet, es werde beim 1. HA zum wenigstenn geschloßenn werdenn,dass Ks. eine eilende Hilfe von 24 Römermonaten und eine beharrliche Hilfe auf 5 Jahre von 100 monatt, ehe mehr als weniger,erhalten solle. Sie baten dafür um eine Direktive (StA Marburg, 4e Nr. 1394, unfol. Or.; präs. Kassel, 18. 6. {8. 6.}). Lgf. Moritz wollte in der Weisung vom 18. 6. 1594 (8. 6.; Kassel) keine konkrete Höhe vorgeben, sondern die Gesandten sollten sich an den vorstimmenden evangelischen Ständen orientieren und darauf achten, das nicht eben wir die seien, die vor andern ein sonders machen undt habenn woltenn.Als Obergrenze nannte er in Anlehnung an die Bewilligung des RT 1576 60 Römermonate, die man um 10 Römermonate für den Abtrag der ksl. Schulden erhöhen und damit die Zusage der evangelischen Stände verbinden könne, wen ihre gravamina inmittelst erledigt, das sie sich alßdan aller ferner gebur verhaltenn woltenn(ebd., 4e Nr. 1397, unfol. Or.; präs. 26. 6. {16. 6.}). Am 6. 7. 1594 (26. 6.; Kassel) ergänzte er, die Türkenhilfe solle 70 Römermonate nicht übersteigen, doch hätten sich die Gesandten mit den andern zue accordiren(ebd., 4e Nr. 1397, unfol. Or.; präs. 14. 7. {4. 7.}). Vgl. auch Anm. 24 bei Nr. 83.
23
 = zumindest von den letzten Zahlterminen.
w
 werde] Jülich-Berg (fol. 151) zusätzlich: Die muntz aber muste wie gangbar genommen werden, wehre sonsten zu hoch schedlich.Erlegungstermine: Wie KR. Söldnerbestallung: Überlassung an den Ks.
x
–x Hab … söndern] Jülich-Berg (fol. 151’) differenzierter: Konnte zuvor nur 50 Römermonate bewilligen und hat um weitere Weisung gebeten, aber wegen ferre des wegs noch kein resolution empfangen[vgl. Anm. 24]. Versicht sich, ire f. Gn. werden sich von den 64 monaten nicht absonderen.Erlegungstermine: Wie KR. Abzug der antizipierten Gelder von der Steuer.
24
 Vgl. Weisung Hg. Johann Friedrichs vom 16. 6. 1594 (6. 6.; Friedrichswalde) zum Anschluss an die Mehrheit: Weil aufgrund der türkischen Gefahr /196/ grosser und beharrlicher gegenwehr nötig, ist wol zuerachtten, das man sich etwa wirdt weiter angreiffen mussen, und entlich unsere beharrliche contradiction den algemeinen beschluß wenig abtragen mugen. Darumb werdet ihr mit andern stenden, soviel ohne der kayserlichen Mt. merckliche unge- /197/ dult beschehen kan, auf den gebreuchlichen modum collectandi des römerzuges halten, entlich aber, wo ein ander, der armut nur ertreglicher weg in gemein beliebt und geschlossen wurde, hierob inhalts der instruction mit den wolgastischen abgesandten euch vergleichen und euch dem gemeinen schluß submittirn(AP Stettin, AKS I/201, pag. 195–202, hier 196 f. Or.; präs. 26. 6. {16. 6.}).
25
 Nr. 436.
y
–y Wie … hievor] Österreich (fol. 42) differenzierter: Habe die 64 auff ratification /42’/ bewilligt. Dieweil sie aber noch kein resolution, khönde derwegen nit weiter gehn. Will sich doch von dem gemainen beschluss verhoffentlich nit absünderen. Die anticipation soll abgetzogen werden, doch von den letsten jahren. Doch das sollch contribution nit lennger als der krieg währe. Daß die[!] gravamina abgeholffen werde mit dem religion- unnd prophan friden. Die restantzen soll mann in allweg einbringen. Die bestallung mit gelegenheit verbesseren.
26
 Vgl. Anm. z bei Nr. 59.
27
 Vgl. zur Position von Bf. und Domkapitel: Schnyder, Reformation, 16–19. Die „17 ortt“ [verschrieben für „7“] beziehen sich auf die 7 Zenden, die sich aus den Gebietskörperschaften entwickelt hatten, als räumliche und politische Einheiten die Landschaft Wallis konstituierten und als Bestandteil des Landrats dem Bf. in dessen Stellung als Gf. von Wallis als eigenständige politische Kräfte gegenübertraten (ebd., 25). Ausführlich zu den 7 Zenden, deren Selbstverwaltungsbefugnissen und Mitspracherechten sowie zum Verhältnis zum Bf. als Landesherrn, der nicht ohne oder gegen die Zenden regieren konnte: Ebd., 30–49.
28
 Das Verhältnis des Bst. zum Reich entwickelte sich seit dem Mittelalter zu einer „symbolischen Beziehung“, bei der es im 16. und 17. Jahrhundert blieb. Seit dem Frieden von Basel 1499 trugen die Bff. zwar noch den Titel eines Reichsf. und waren auch in der Reichsmatrikel enthalten, sie zahlten aber keine Reichssteuern mehr (Schnyder, Reformation, 54–56, Zitat 55). Sitten ist als „Bf. von Wallis“ in der Matrikel von 1521 zwar mit einem Anschlag von 225 zu Fuß verzeichnet, allerdings ist der Eintrag in Klammern gesetzt, auch wird kein Geldbetrag ausgewiesen (Wrede, RTA JR II, Nr. 56 S. 428).
29
 Zum angesprochenen Bf. und Kardinal Matthäus Schiner (Bf. 1499–1522) und dessen Flucht (1517) vgl. Braun, Bistum, 230–240, hier 236 f. (Lit.); ausführlich: Büchi, Kardinal II, 144–174. Zuvor hatte Bf. Jost (Jobst) von Silenen (Bf. 1482–1496) im Konflikt mit den Zenden 1496 das Bistum verlassen und abdanken müssen. Vgl. Braun, Bistum, 219–226, hier 222–224 (Lit.); Büchi, Kardinal I, 30–35.
z
 Bewilligt 80 monat] Pfalz-Neuburg B (fol. 198) differenzierter: Erhöhung der Bewilligung von 64 auf 80 Römermonate in der Form, dass in folgenden beiden Jahren jeweils 40, die übrigen 40 Römermonate dann in den nächsten 4 Jahren erlegt werden.
aa
 N. N. N. etc.] Würzburg A (fol. 109’) deutlicher: Hett verhofft, es solte bei den 64 monaten pliben sein, welches dann vil. Da aber durch das mherer solt weitters gangen werden, thue er sich auch darmit vergleichen.
ab
 Wie Bayrn] Österreich (fol. 42’) [und sinngemäß Würzburg A (fol. 109’)] abweichend: Ut Saltzburg.
ac
 Wie Sachsen-Weinmar] Österreich (fol. 42’) [sinngemäß auch Würzburg A (fol. 109’)] anders, aber inhaltlich entsprechend: Ut Saltzburg et Neuenburg.
30
 Vgl. die diesbezügliche Supplikation [Nr. 469].
ad
 Beschluss] Österreich (fol. 43) differenzierter: Vortrag des Beschlusses durch den Salzburger Kanzler.
ae
 vergleichen] Österreich (fol. 43) zusätzlich: Salzburg vermeldet, dass KR zur Korrelation für die Duplik beim 1. HA (Türkenhilfe) bereit ist.
31
 Vgl. zur Beschlussfassung das ausführliche Referat vor KR am 6. 7.: Kursachsen, fol. 246–248’ [Nr. 24].