Deutsche Reichstagsakten, Reichsversammlungen 1556 – 1662 Der Reichstag zu Regensburg 1556/57 bearbeitet von Josef Leeb

Datenbankproblem!

Anmerkungen

1
 Referate und Votenauszüge: Bucholtz VII, 367 f.; Bundschuh, Religionsgespräch, 222–224.
a–
 nit ... seye] Kurpfalz B (fol. 71’) eindeutig: ein person fur alle redet.
2
 Vgl. zu den Voten der CA-Stände deren Vorberatungen am 6. 2. und 8. 2.: Kurpfalz C, fol. 191 f. (Aufgaben des Präsidiums) [Nr. 375]; fol. 192’–194’ (Zahl der Teilnehmer) [Nr. 377].
b
 zweyen schlusseln] Kurpfalz B (fol. 72) abweichend: 3 schlussel.
3
 Hagenau 1540: Beratungen der katholischen Stände getrennt nach Kurien (KR und FR) und der CA-Stände in einem interkurialen Ausschuss ohne exakt begrenzte Anzahl. Vgl. die Teilnehmer bei Ganzer/zur Mühlen, ADRG I, Einleitung, XIII; Teilnehmerlisten: Ebd., Nr. 161 S. 404–406, Nr. 197 S. 521 f., Nr. 220 S. 560–563, Nrr. 281, 282 S. 753–757, Nr. 304 S. 808–812, Nr. 336 S. 901–903. Worms 1540/41: Je 11, also 22 Delegationen mit bis zu 3 Teilnehmern, jedoch nur einem gemeinsamen Votum (vgl. Anm.19 bei Nr. 456). Regensburg 1541: Der Ks. ernannte für jede Seite je 3, also 6 Kolloquenten, dazu kamen 6 reichsständische Zeugen ( Hollerbach, Religionsgespräch, 157. Ernennung der Kolloquenten:  Ganzer/zur Mühlen, ADRG III, Nr. 38 S. 53 f.). Regensburg 1546: Je 4 vom Ks. verordnete katholische sowie je 4 von den CA-Ständen benannte Kolloquenten und Auditoren, insgesamt 8 Kolloquenten und 8 Auditoren (RAb 1545, § 8: Aulinger, RTA JR XVI, Nr. 341, hier S. 1659. Vgl. Hollerbach, Religionsgespräch, 171–175; Scheib, Religionsgespräche, 200 f. Beratungen beim RT 1545 u. a. zur Besetzung: Vogel, Religionsgespräch, 176–191, bes. 186).
4
 Hiermit sind im Gegensatz zur Beratung am 10. 2. nicht die Beigeordneten für das Präsidium, sondern die Zugeordneten der Kolloquenten gemeint.
c
 articul] Kurpfalz B (fol. 73) zusätzlich: Proposition der Präsidenten zur jeweiligen Verhandlungseröffnung nach dem Muster: „Gestern habt ir von dem oder diesem articul geredt, darauf mag weiter procedirt werden.“
5
 Der bayerische Gesandte Hundt hatte das Votum nur vorübergehend an Österreich übertragen, um wegen der Abfahrt eines Boten den Bericht an Hg. Albrecht fertigstellen zu können (Bericht vom 15. 2. 1557: HStA München, KÄA 3180, fol. 1–3’, 5 f., hier 2. Or. Druck: Mayer, Hundt, 220–223, hier 222).
d
 drei] Kurpfalz B (fol. 74’) zusätzlich: Das aber die colloquenten nichts verzeichnen solen: In dem hett man inen kein maß zugeben; erfordert ir notturfft zu zeiten. Doch solten sie auch nichts manifestirn.
6
 = redigere: beschränken, reduzieren.
e
 colloquenten] Kurpfalz B (fol. 75) zusätzlich: da auch 5 Präsidenten berufen werden sollen.
f
 verschwiegen] Kurpfalz B (fol. 76) zusätzlich: Das aber die colloquenten nichts solten aufzeichnen, das were inen nit verbotten. Aber des andern teils religion votum, das solten sie nit verzeichnen.
7
 = coactieren: zwingen.
8
 Verschrieben für: Pfalz.
9
 Auf fol. 170–171 ist die Zusammenfassung des Beratungsergebnisses eingeschoben. Vgl. oben im Anschluss an die Voten.
g
 Protokolls] Kurpfalz B (fol. 78’) mit den weiteren Voten: Prälaten: Wie Augsburg. Wetterauer Gff.: Wie Mainz und Hessen. Stadt Straßburg: Vertagung der Beratung zum Propositionsrecht der Präsidenten. Zahl der Kolloquenten etc.: Jeweils 6. Notare: 3. Stadt Schwäbisch Gmünd: Wie Österreich und Augsburg. /79/ Kurmainz resümiert [gemäß oben folgender Zusammenfassung].
10
 Vgl. dazu die folgende Quadruplik der Reichsstände zum 1. HA, in der die Ergebnisse dieser und der folgenden Verhandlungen zur Organisation des Kolloquiums ausführlich dargelegt werden [Nr. 431].
11
 Gemeint: Fragliche Anzahl der anzufertigenden Orr. und Kopp.