Deutsche Reichstagsakten, Reichsversammlungen 1556 – 1662 Der Reichstag zu Regensburg 1594 bearbeitet von Josef Leeb
Billigung des Memoriales anstelle eines Städtetagsabschieds. Keine verbindliche Zusage einer Unterstützung Aachens im Memoriale. Gratifikationen des SR.
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Der Aachener Gesandte wendet ein: Da die Reichsstädte im Heilbronner Abschied für eine privat contributionzugunsten Aachens nicht instruiert waren1, möge man jetzt das von ihm vorgelegte Konzeptbdem Memoriale anfügen.
Beratung ohne Mitwirkung des Aachener Gesandten. Antwort an diesen: Man will Aachen gerne unterstützen, aber man kente noch zur zeit keine füegcliche mittell erfinden etc. /
Der Aachener Gesandte bedankt sich für die Empfehlung und will sich mündlich an Nürnberg und Frankfurt sowie schriftlich an die beiden anderen ausschreibenden Städte wenden.
c–Nota: Nach ublichem gebrauchwerden als Honorare bewilligt: Für den Protokollanten 25 fl., für die Ansager4und Aufwarter 30 fl.–cDa die Aufwarter aber bereits ostiatim5 von den stetten colligiert, wellches zuvorn ungewonlich, sollte die /
(Nachmittag). Das Memoriale anstelle eines Städtetagsabschieds ist in der poeten schuel abgeschriben und die collatur der beylagen durch den regenspurgischen und nürmbergischen protocollisten gehallten worden etc.
Finis. Laus deo.