Reichstagsakten Mittlere Reihe. Reichstagsakten unter Maximilian I. Band 11. Die Reichstage zu Augsburg 1510 und Trier/Köln 1512 bearbeitet von Reinhard Seyboth
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Anmerkungen
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–g II doruf haben sich die verordneten bedacht und bewegen, wo der stend fursatz und meynung were, sich gegen die ksl. Mt. mit witerer hilf us ursachen, ine ksl. Mt. ubergeben schrift verleybt, die die stend und ir selbs vermogen, auch notturft diß handels wol ermessen können, vernemen zu lassen, das sich alsdann die stend daruf bedechten und gegen ksl. Mt. irs gemuts verrer horen liessen. Wo aber der stend gemut und meynung were, nochmals uf der unvermoglicheit, wie der röm. ksl. Mt. zu mermaln angezeigt ist, zu beharren, das alsdann die hilf zu Coln uf ein halb jar, wie die vor uf ein ganz jar gestellt, gesetzt wurde, also das sechs monat lang 2000 zu roß und 6000 zu fuß ir Mt. vom Rich mit vor angezeigter besoldung zugeschickt werden solten, domit ir Mt. dester statlicher und ansehenlicher handlen möcht. Und das daruf ir Mt. in betrachtung der stend unvermögen ufs undertenigst und flissigst abermals zu bitten were, sich solichs erbietens gnediglich benugen und die stend mit witerer hilf unbeschwert zu lassen.
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–k II Das auch solichs dem Rich in viel wege, die durch ir Mt. angezeigt, erlich, nützlich und dienstlich sein mocht. Aber die doneben bewegen die gegenwurtigen stend auch, das nit wol muglich sy, diser zit dovon zu handlen, dann die stend nit in volliger zale alhie sein. So mocht auch solichs on gemeyner stend undertonen bewilligung nit beschehen. Solt nun solichs anschlags halb etwas, das doch in kurz nit geschehen mag und also unfruchtbar, gehandelt werden, zu was verhinderung das ksl. Mt. an irem ytzigen furnemen reichen würde, hat ksl. Mt. als der erfarn und hochverstendig selbs zu ermessen.