Deutsche Reichstagsakten, Reichsversammlungen 1556 – 1662 Der Reichstag zu Regensburg 1594 bearbeitet von Josef Leeb

Anmerkungen

1
 Ulm, fol. 110 f. [Nr. 144]. Der Bitte wurde stattgegeben. Vgl. die Verhandlungen im Religionskonvent bei Kurpfalz am 11./12. 8. [Nr. 221, 222] sowie die Übernahme der Kernpunkte in Nr. 510, fol. 229(mit Anm. v); fol. 232–233 [Welches nit allein … gethan haben will etc.].
2
 Die Konzeptkop. beruht auf einer früheren Beratungsstufe und enthält erhebliche Abweichungen zur Ausfertigung. Gleichlautende Konzeptkop. auch in StA Nürnberg, NRTA 111, fol. 125–129’ (Dorsv. wie Überschr. in Nachweis B; bezeichnet als Aktenstück Nr. 174). Der Protest in dieser Form wurde im Religionskonvent bei Kurpfalz verlesen am 6. 8. [Nr. 220].
a
 doch] Fehlt in B. C wie Textvorlage.
b
 belangt] In B: anlangt. C wie Textvorlage.
c
–c dz … und] Fehlt in B und C.
3
 = währen, andauern.
d
–d der … würdt] In B abweichend: iren beschwerden noch bei wherenden disem reichstag oder doch vor erscheinung des zur beharrlichen hilff bestimpten ersten termins wircklich abgeholffen sein wurde. C wie Textvorlage.
4
 = Weihnachten 1595: RAb [Nr. 511], § 6.
e
 dz] Fehlt in B. C wie Textvorlage.
f
–fWörtliche … seumige] In B ist nur der einleitende Satz der Quaduplik enthalten, versehen mit der Nota: Alhie soll der uberige inhalt der erbarn frei- unnd reichstett quadruplick schrifft in puncto contributionis von wort zu worten inserirt werden biß uff den § „Was dann letzlich etc.“ C wie Textvorlage.
g
–g sowie … Krieg] Fehlt in B. C wie Textvorlage.
h
 und 30. 7.] Fehlt in B. C wie Textvorlage.
5
 Vgl. Anm. 13 bei Nr. 510.
i
 et conditiones] Fehlt in B. C wie Textvorlage.
j
–j Ebenfalls … gehöllen] Fehlt in B. C wie Textvorlage.
6
 Nr. 292, fol. 189’ f. [Zwar geht FR … Reichs beschluß wer.].
k
 Da] Korr. nach C und anderen Kopp. In der Textvorlage verschrieben: Dz.
7
 Resolution des SR zum 2. HA (Landfriede und Niederlande) [Nr. 291], fol. 441’ f. [Sovil dann verrner … werden möge etc.].
8
 = zustimmen, einstimmen (Grimm, Wörterbuch V, 2373).
l
–l Dieweil … begriffen] In B abweichend: Dieweil aber aus allerhanndt ursachen zuvermuten unnd abzunemmen, das in dieses Reichs tags abschiedt oberzelter unserer conditionen, vorhabens, vorbehalts unnd erclerungen nit gedacht, sunder derselb also begriffen werden mochte. C wie Textvorlage.
m
–m wie … pacification] Fehlt in B. C wie Textvorlage.
9
 Vgl. RAb [Nr. 511], §§ 6, 47, 49.
n
 uns] In B danach: uff solchen fall. C wie Textvorlage.
o
–o vierthalb … anderst] In B: dreier monaten halb anderst.In C: viertthalb monatten halb anderst.
p
–p uns … haben] In B: uns dessen gegen aines erbarn[Rats] alhie deputirte in dem stett rhat offentlich auch erclert haben. C wie Textvorlage.
10
 Instrumentierung und Übergabe dieses Protests allein der Reichsstädte an die Mainzer Kanzlei unterblieben, da die Kernpunkte in den Protest der höheren protestantischen Stände aufgenommen wurden (vgl. Anm. 1).
q
–q Unterzeichnet … verordneter] Fehlt in B und C.
11
 Die Unterzeichnung durch Regensburg für sich und in Vertretung anderer Städte fehlt wohl irrtümlich. Vgl. die Unterzeichnung für die Reichsstädte im Protest der höheren protestantischen Stände [Nr. 510], fol. 233.
1
 Nr. 220–223.
2
 Vgl. auch Abschriften des Konz. in der noch nicht korrigierten Form: StA Nürnberg, ARTA 60, fol. 601–604’ (Kop. Dorsv.: Concept der chur- und fürstlichen gesanten protestation, bey gemeiner versamblung verlesen samstags, den 27. Julii[6. 8.] anno 94. Relectum denn 1. Augusti[11. 8.]). NLA Hannover, Cal. Br. 11 Nr. 194/IV, fol. 489–492’ (Kop. Dorsv. wie in ARTA). In den Kurpfälzer Akten (HStA München, K. blau 113/4c, unfol.) ist als Zwischenstufe eine weitere Konzeptkop. überliefert: Abschrift des korrigierten Konz. mit den hier bereits inserierten beiden Aktenstücken und einigen zusätzlichen Korrekturen.
3
 Im Gegensatz zum sonstigen Verfahren werden hier Abweichungen von C gegenüber der Textvorlage für die Passagen, die in Nachweis B fehlen, ausgewiesen.
4
 Erörterung im Zusammenhang mit dem Problemfeld „Türkensteuern und Majoritätsprinzip“: Mit diesem Instrument (und dem inserierten Memoriale der protestantischen Stände des FR) wurde „zum erstenmal auf einem Reichstag in einer öffentlichen Erklärung das bislang in Bewilligungsfragen allseits akzeptierte Majoritätsprinzip in Frage gestellt“ (Schulze, Reich, 161).
a
–a Im … volget] Fehlt in B. C wie Textvorlage.
b
 podtschafften] Fehlt in B. C wie Textvorlage.
c
–c die … andern] In B Hinzufügung am Rand und korr. aus: nicht alleinn ann sich selbst rechtmessig unndt pillich, sondernn auch im Heiligenn Römischenn Reich also ublich herkommen, so offt die gemeine stennde desselbenn zur defension der ungarischenn unndt andern anreinendenn landenn unndt grentzen umb hulff unndt contribution ersucht unndt angelangt wordenn, daß solche niemals anderer gestalt dann auß mitleidenlicher frey- unndt guettwilligkeit unndt keines wegs auß einicher schuldt erfolgt, also dz keinn stanndt inn dergleichenn contributions sachenn jemals ahn des andernn.
d
 zuvolgen] In B: nachzuefolgenn. C wie Textvorlage.
e
 bevor sein soll] In B korr. aus: bevor gestandenn wie noch.
f
–f gnedigsten … obern] In B korr. aus: gnedigstenn unndt gnedigenn furstenn unndt herrenn.
g
 unserm allergnedigsten herrn] In B Hinzufügung am Rand.
h
–h in … räthen] In B korr. aus: im hochlöblichenn fürstlichenn collegio.
i
–i und … vota] In B Hinzufügung am Rand.
5
 Nr. 390, Nr. 405.
j
–j sonderlich … setzen] In B Hinzufügung am Rand.
k
–k in … wert] In B korr. aus: nit inn grobenn Reichs sortenn, sondernn inn jeden ortts gemeiner lanndtleüffiger müntz unndt werth.
6
 Vgl. neben der Anmahnung zu den Gravamina [Nr. 405] die nachfolgend in den Protest inserierten Aktenstücke [Nr. 404, Nr. 272] sowie zu den Münzsorten die Antwort der Reichsstände [Nr. 249], fol. 489 [Und diesem nach … betzahlt werden solle], fol. 489’ [Der erbarn frey … gemacht werden soltten].
7
 Vgl. RAb [Nr. 511], § 6.
l
–l zu … monat] In B korr. aus: alleinn uf 50 oder 64 monat.
8
 Vgl. das inserierte Memoriale [Nr. 272].
m
–m denn … und] In B Hinzufügung am Rand.
n
–n Wörtliche … Fassung B] Beide Aktenstücke fehlen in B. Hier nur der Hinweis: Inserantur etc. C wie Textvorlage.
o
 Fassung B] In B danach gestrichen: Wenngleich beim 2. HA (Landfriede und Niederlande) sie, die unterzeichnenden Gesandten, die Resolution des FR zur Friedensvermittlung [Nr. 292], die neben jener des KR vorgelegt worden ist, nicht durchaus bewilligt, bevorab inn dem, daß denn deputirtenn underhändlern volkommener gewaltt zuegebenn sein soltte, sich under einander endlich zueresolvirenn unndt zuentschliessen, waß fur mittell unndt wege wieder daß theill, so zue der gesuchtenn friedens hanndlung unndt suspension armorum nicht verstehenn noch darin verwilligenn woltte, im nahmenn deß gantzenn Reichs furzunehmen und zuegeprauchenn, daß auch ihr entschlus nicht weniger geltenn und von meniglich volzogenn werdenn soltte, alß wann es einn gemeiner reichsbeschluß wehre, dieweill sich dieses kriegs wesens de facto theillhafftig zumachenn unndt denn last directe oder per obliquum dem Hl. Reich uff denn hals zueziehenn, bey allenn vorigenn Reichs versamblungen fur unrathsam und hoch schädlich ermessenn wordenn; desgleichen daß inn solchem bedenckhenn angezogenn, daß die in eventum dem westphalischenn craiß bewilligte defensiff hulff unndt wie die anzuewendenn, auch biß zue bestendigem friedenn zue continuiren, ihrer ksl. Mt. commissariis unndt den deputirten absolute heimzustellen unndt zuvertrauen, da doch das mehrern theill der weltlichenn stende im fürstenrhat solches austrucklich wiederrhaten unndt deß hochlöblichen kfl. collegii meinung deswegen beyfall gethann.
p
 auch] In B danach gestrichen: letztlich.
q
 deputation] In B danach zusätzlich: im hochlöblichenn furstenrhatt. C wie Textvorlage.
9
 Antwort der Reichsstände zum 3. HA [Nr. 259], fol. 134–135 [Die andern obgesetzte … bringen möge.].
r
 und dignitet] In B Hinzufügung am Rand.
s
–s so … die] In B Hinzufügung auf einem beigelegten Blatt und korr. aus dem gestrichenen Text: so hatt sich doch wieder zuversicht befundenn, daß solches alles weder in relationibus noch inn denn keyserlichenn resolutionibus, viel weniger inn verfassung des abschiedts inn acht genommen oder angeregtt, sondern gentzlich praeterirt unndt umbgangen, auch die verwilligung der contribution als einn gemeiner, einhelliger beschluß fur pure unnd ohne einiche condition oder maß acceptirt unndt dem abschiedt einverleibt wordenn. Derhalben und insonderheitt, weil die […]
10
 Vgl. Nr. 405, fol. 182’ [Da der Ks. nicht zubefahren haben.].
t
 damit] In B: und[!].C wie Textvorlage.
u
–u gnedigsten … obern] In B korr. aus: gnedigstenn unnd gnedigenn herren.
v
–v Zudem … können] In B Hinzufügung auf einem beigelegten Blatt.
11
 Nr. 275. Der entsprechende Protest der Reichsstädte [Nr. 509] wurde hier [Anm. v-v] übernommen.
12
 Vgl. RAb [Nr. 511], §§ 47, 49.
13
 Erklärung des SR zur Reichshilfe: Kursachsen, fol. 397 [Nr. 38]; zu den Legationskosten: Ebd., fol. 488’ [Nr. 47]. Vgl. auch Nr. 509, unfol. [Beim 2. HAendtlich verbleiben.].
w
 sonder] In B danach zunächst am Rand hinzugefügt, dann wieder gestrichen: mit austruckenlicher wiederholung hievor bey underschiedlichen Reichs versamblungen durch die ständ augspurgischer confession fürgebrachten protestationen des geistlichen vorbehalts.
x
 in den jetzigen] In B korr. aus: in berurtenn.
y
 sampt unnd sonder] In B Hinzufügung am Rand.
z
–z und … puncten] In B korr. aus: unnd allenn andernn.
14
 Nach dem RT verglich sich nicht nur Württemberg mit dem Ks. über die Bezahlung der Türkensteuer, sondern auch die beim RT in der Konfrontation mit dem Ks. führenden Stände um Kurpfalz beschlossen im Juni 1595 in Anbetracht der Lage in Ungarn, ungeachtet des Protests Zahlungen zu leisten. Nach der Absonderung Württembergs (und anderer Stände) war dieser Beschluss „nicht mehr als die feierliche Bestätigung des Zerfalls auch der harten protestantischen Minderheit“ (Schulze, Reich, 228–231, Zitat 229). Das dort erwähnte Ausscheren Württembergs ist insofern zu relativieren, als Hg. Friedrich I. den Protest nicht unterzeichnete (ebd., 109) und sich zudem schon zuvor im internen Streit auf protestantischer Seite von den Ständen um Kurpfalz abgesondert und den von Kursachsen initiierten Widerspruch gegen die von Kurpfalz formulierten Gravamina [Nr. 398] unterstützt hatte. Kf. Friedrich IV. von der Pfalz hatte bereits im Oktober 1594 als Reaktion auf eine Gesandtschaft Rudolfs II. mit der Bitte um eine Soforthilfe wegen der osmanischen Belagerung Raabs [Győr] und des möglichen Vordringens bis Wien zugesagt, die eilende Hilfe von 20 Römermonaten zu antizipieren und zum Teil möglichst noch vor Weihnachten zu erlegen. Indem er dies den Lgff. von Hessen mitteilte, betonte er, er sei damit, aus der beim RT beschehenen general einwilligung undt denen angehengkten und furgangenen protestationen zuschreytten, nit gemeinet(an die Lgff. Moritz, Ludwig und Georg; Heidelberg, 13. 10. {3. 10.} 1594: StA Marburg, 4e Nr. 330, unfol. Or.).
aa
–aa gnedigsten … obern] In B korr. aus: gnedigstenn undt gnedigenn herrn principaln.
15
 = den Notar.
ab
–ab gnedigste … obern] In B korr. aus: gnedigste unndt gnedige herren.
ac
 zuegebrauchen] B [das Konz.] endet an dieser Stelle.C umfasst wie die Textvorlage auch das Folgende.
16
 Die kursächsischen Gesandten wurden gemäß Bericht an den Kuradministrator vom 18. 8. (8. 8.) 1594 /182/ eusserlich berichtet, das bey der ksl. Mt. etliche evangelische stende wegen berurtes abschiedes[RAb] albereit eine schrifftliche protestation eingewendet und vor etlichen tagen ubergeben haben sollen.Sie kannten zwar den ungefähren Inhalt des Protests, wer unnd welche aber solcher protestation anhenngen, können wir nicht wissen, dann sie sich nicht mit namen underschriben, sonndern allein underzeichnet „etliche der augspurgischen confessions verwanndter churfursten, fursten unnd stennde abgesanndte räthe unnd bottschafften“. Wie wir vermercken, so sollen sich ihr wenigk dartzu bekennen wollen, auch die schrifft nurt[!] mit drey sigeln, so fast nit zuerkennen, bedruckht unnd von einem unbekanndten secretarien sein eingeben worden(HStA Dresden, GA Loc. 10203/1, fol. 163–182’, hier 182. Or.). Während der Inhalt des Protests im Bericht korrekt referiert wird, trifft die Information zur Unterzeichnungsform offensichtlich nicht zu. Unter Umständen liegt eine Verwechslung mit der Unterzeichnung der Triplik zu den Gravamina [Nr. 407] vor.
17
 Gemäß der Votenabgabe in den letzten Sitzungen des Religionskonvents bei Kurpfalz vertrat der Gesandte Mgf. Johann Georgs von Brandenburg als Administrator von Straßburg [S. Berchtold] das Erzstift Magdeburg.
18
 = Mgf. Georg Friedrich von Brandenburg-Ansbach.
19
 = der Notar.
20
 Nr. 509.
ad
 sein Notariatssignet] Das Notariatssignet fehlt in der Textvorlage, ist aber in C (sowie in der ebenfalls notariellen Ausfertigung in HStA München, K. blau 113/4c, unfol.) neben diesem Absatz enthalten.
21
 = der Notar.
22
 Philipp Cratz von Scharfenstein, Domdekan zu Mainz und Dompropst zu Worms.
ae
 sein Notariatssignet] Das Notariatssignet fehlt in der Textvorlage, ist aber in C (sowie in der ebenfalls notariellen Ausfertigung in HStA München, K. blau 113/4c, unfol.) neben diesem Absatz enthalten.
1
 Kursachsen, fol. 506’–513’ [Nr. 49].
2
Kursachsen, fol. 545’–553 [Nr. 153].
3
 Augsburg, unfol. [Nr. 95].
4
 Kurmainz, unfol. [Nr. 54]; Österreich, fol. 98 [Nr. 97]; Ulm, fol. 121–122 [Nr. 147].
5
 Ulm, fol. 122 [Nr. 148].
6
 Vgl. den Vermerk auf der oben nachgewiesenen Kop. in GStA PK Berlin. Entsprechend die Einträge zur sukzessiven Abschrift auf der Kop. in HStA München, K. blau 274/9, fol. 300–352. Bericht der kursächsischen Gesandten an den Kuradministrator vom 20. 8. (10. 8.) 1594: Die Abschrift des RAb, der 50 Bogen bzw. 100 Blatt umfasst, wird einige Tage andauern (HStA Dresden, GA Loc. 10203/1, fol. 202–205’, hier 203 f. Or.). Bericht des kursächsischen Gesandten Badehorn vom 24. 8. (14. 8.): Gestern Abend [23. 8.] Abschluss der Abschrift des RAb (ebd., fol. 206–207’, hier 206. Or.). Vgl. auch Sachsen-Weimar (fol. 281’ f.): Am 20. 8. (10. 8.) Beginn der Abschrift des RAb, die bis 23. 8. (13. 8.) andauerte.
7
 Der RAb liegt in 3 unterschiedlichen, jeweils in Mainz von Heinrich Brehm [Breem] im Jahr 1594 besorgten Drucken mit identischem Titel (wie oben in der Textvorlage) vor: Fassung 1, die als Textvorlage dient, umfasst 66 Blatt, Fassung 2 umfasst 58 Blatt, Fassung 3, im Gegensatz zu beiden anderen Drucken im Folioformat, dagegen 30 Blatt. Letztere Fassung stimmt im Buchstabenbestand und in Groß- und Kleinschreibung nicht mit Fassung 1 überein, auch ist sie teils fehlerhaft (eine Fehlstelle zu Beginn wird im Exemplar in HHStA Wien, RK RTA 66a, unfol., am Rand von Hd. korrigiert). Fassung 3 erschien 1594 und nochmals 1596.
8
 = Siegel des Ks. und der 7 den RAb besiegelnden Reichsstände (vgl. § 133 und fol. 66).
9
 Alle Kopp. umfassen nur den textlichen Teil des RAb, die Beilagen und die Subskription fehlen jeweils. Vgl. dazu den Bericht des kursächsischen Gesandten Badehorn vom 24. 8.: Die Beilagen A und B wurden nicht diktiert, weil sie, so der Kurmainzer dictator, wörtlich aus dem RAb 1582 übernommen würden und deshalb mit den anderen Akten der Mainzer Kanzlei bereits aus Regensburg weggebracht worden seien. Auch die Subskription des RAb wurde nicht zur Abschrift gegeben, sondern die Mainzer Kanzlei hat sie ebenso mit sich geführt, /206/ mit vormeldung, das dieselbigen alle unnd jede dem druck könftig einvorleibt wurden(wie Anm. 6, hier fol. 206).
a
–a Abschiedt … prop.] Fehlt in B und C.
10
 Der Drucker Heinrich Brehm lernte das Handwerk bei seinem Stiefvater Kaspar Behem, dem zweiten Mann seiner Mutter, und übernahm nach dessen Tod 1592 die Mainzer Offizin (Reske, Buchdrucker, 644 f.)
b
–b von … Salintz] Fehlt in B. C wie Textvorlage.
c
 dan] In B (fol. 654) nachträglich eingefügt.
d
 wie er auch] In B (fol. 654) korr. aus: derselb auch.
e
 zugesagter … vnuerruͤckt] In B (fol. 654’) korr. aus: derselb zugesagt, versprochen und beschlossener friedtstand getroffener maßen unverruckt.
f
 ein- vnd zugriff] In B (fol. 654’) korr. aus: angriff.
g
 vnd befunden] In B (fol. 654’) Einfügung am Rand.
11
 Die folgende Passage bis § 3 [… endlichem vndergang abhalte.] entspricht teils wörtlich der Schilderung in der Proposition [Nr. 1], fol. 23’–27 [Dann er unter yetzt … ernst und eyfer annemmen.].
h
 Christliche] In B (fol. 654’) Einfügung am Rand.
i
 gelobt] In B (fol. 655’): belobt. C wie Textvorlage.
j
 auch damals noch] In B (fol. 656’) Einfügung am Rand.
k
 in Eysen] In B (fol. 657) korr. aus: im ersten.
12
 Vgl. Proposition [Nr. 1], fol. 26 f. [Deßgleichen eben desselben … abgenommen worden.].
l
 erobert vnd eingenommen] In B (fol. 657’) Einfügung am Rand.
m
 mechtigen] In B (fol. 657’ f.) korr. aus: uber[…][wegen Streichung nicht lesbar].
n
 vnnd wiederstandts] In B (fol. 658) Einfügung am Rand.
13
 Hier als Nebenform zu „rächen“ (Grimm, Wörterbuch XIV, 21).
o
 Iustici … ergaͤntzung] In B (fol. 658) korr. aus: justici wesens, auch muntz, ergentzung.
p
 Berichten vnnd ermanungen] In B (fol. 658) korr. aus: erinnerung.
q
 allein] In B (fol. 658’) und C danach zusätzlich: zu tragen.
r
 jhme] In B (fol. 658’) und C: ihre.
s
 außfuͤhrlichere] In B (fol. 658’): außfuhrliche. C korr. außführlichezu: außführlichere.
14
 Vgl. Proposition [Nr. 1], fol. 27–36 [Dann in was nott … betzahlt werden kondten.]. Zitat des folgenden Beschlusses zur Türkenhilfe (§ 6) bei Hartmann, Reichskreis, 347 f.
t
 deß] In B (fol. 659’) danach gestrichen: schrecklichen.
u
 N. Monat] In B (fol. 659’) und C: achtzig monat.
v
 grober] In B (fol. 659’) Einfügung am Rand.
w
 Reichsmüntze] In B (fol. 659’) danach gestrichen: der Reichs ordnung[= RMO] und derselben valvation gemeß.
x
 N. Monat] In B (fol. 659’) und C: zwantzig monat.
y
 N.] In B (fol. 660) und C: zehen.
z
 N. Monat] In B (fol. 660) und C: zehen monat.
15
 = 25. 12. 1594 und 24. 6. 1595.
aa
 N. Monat] In B (fol. 660) und C: sechtzig monat.
ab
 aber] In B (fol. 660) und C danach: sollen.
ac
 N. Monat] In B (fol. 660) und C: sechs monat.
ad
 N. Monat] In B (fol. 660) und C: sechs monat.
ae
 N. Monat] In B (fol. 660) und C: zwantzig monat.
af
 N. Monat] In B (fol. 660) und C: sechtzig monat.
16
 Vgl. zu den Bemühungen des Ks. um eine Türkenhilfe der Hansestädte durch Gesandtschaften 1595 und weiter bis 1598: Jörn, Versuche, 410–415.
17
 Vgl. Anm. 19 bei Nr. 1.
ag
 treweyfferige] In B (fol. 661) korr. aus: mereyfferige.
ah
 grauaminum vnd] In B (fol. 661) Einfügung am Rand.
ai
 an fuͤrderlichster erledigung] In B (fol. 661) Einfügung am Rand.
aj
 nun] In B (fol. 661’) korr. aus: dan.
ak
 beschicht] In B (fol. 661’) danach gestrichen: und es nitt müglich, ein solche große bewilligte summen aus den cammergefellen und aignen einkommen (als die hievor mercklich und kundlich beschwert) zuerlegen und zubetzahlen, so […].
al
 vnnd recht] In B (fol. 661’) Einfügung am Rand.
am
–am haben … darauff] In B (fol. 662’) Einfügung am Rand und korr. aus: soltte die wie in jungsten Reichs verabschiedungen nottwendige versehung geschehen.
an
 der Vnderthanen] In B (fol. 662’) Einfügung korr. aus: ihrer.
ao
 anbringung] In B (fol. 663) und C: einbringung.
18
 RAb 1570, § 34 (Lanzinner, RTA RV 1570, Nr. 567, hier S. 1218); RAb 1582, § 17 (Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457, hier S. 1416). Exekution gemäß RKGO, 3. Teil, Tit. XLVIII, § 5 (Laufs, RKGO, 266).
ap
 dann] In B (fol. 665) korr. aus: auch.
aq
–aq Wir … auch] In B (fol. 665’) Einfügung am Rand und korr. aus: Es ließen auch ihnen die churfursten, fursten und stende, auch der abwesenden räthe, bottschafften und gesandten nit mißfallen.
19
 Wörtliche Wiedergabe von § 18 als Beleg für die 1594 erstmals angeordnete Aufstellung von Opferstöcken bei Grimmsmann, Krieg, 28, Anm. 26. Zur Anordnung vgl. Befehl Mgf. Georg Friedrichs von Brandenburg-Ansbach vom 28. 2. (18. 2.) 1595 an Amtleute, Kastner und Bürgermeister zur Aufstellung geeigneter Almosenbehältnisse (ein beckin oder schüssel uff einem stull) vor den Kirchen, zur Spendenaufforderung durch die Pfarrer an das Volk, der Einsammlung und Verzeichnung der Spenden vor Ort und die Abgabe durch die Amtleute an jährlich 4 Terminen an den mgfl. Rentmeister (StA Bamberg, Mgftum BKB, GHAP 5637, unfol.; dort neben Korrespondenzen auch Listen mit den 1595 eingesammelten Almosen). Vgl. beispielhaft auch Mandate und Ausschreiben des Bf. von Bamberg vom September 1595 für die Einsammlung von Almosen unter Berufung auf den RAb 1594 (StA Bamberg, Hst. Bamberg, Archiv, Verordnungen 1/IV, fol. 191’–195’. Kopp.).
ar
–ar So … sollen] In B (fol. 666) Einfügung am Rand und korr. aus [vgl. Nr. 249, fol. 497]: So würdt auch nicht gezweiffelt, das die furstliche, gräfliche, adenliche und andere personen, so frembden kriegen nachzutziehen gefallen haben, mehr dahin genaigt sein, fur das vatterlandt wieder den erbfeindt manlich zu streitten und den cossten ihrem vermögen nach daselbsthin dan sonsten /666’/ zuverwenden. Was man dessen halben fur nutzliche erinnerung solcher ortten thun und furwenden konte, ahn dem würdet nichts ermangeln.
as
 streiten] In B (fol. 666) und C: zustreitten.
at
–at Vnnd … solle] In B (fol. 666’) Einfügung am Rand und korr. aus [vgl. Nr. 249, fol. 497’]: Nachdem fernner ihre ksl. Mt. under anderm bey diesem articul erwegen, wie ihre Mt. wol leyden mögen, das die stende ihre sonderbare personen, die dem kriegswesen stettigs beywohnen und selbst zusehen, wie alle ding ihrer Mt. erbietten gemeeß zugehen, deputirn und verordnen mögen, da hat man und tregt zu ihrer ksl. Mt. das underthenigist vertrauen, ihre ksl. Mt. werden als ein hochloblichster, ruemblicher kayser diese freywillige, mitleidenliche hülff aintzig zu wiederstandt des tyrrannischen turckischen wüdens[!] und feindtlichen furnemmens anwenden und die unzweifenliche versehung thuen, /667/ damit das geworben teutsch kriegsvolckh von solcher hülfflaistung seine verdihente[!] besolldung ohne uffenthaltt und zu rechter zeit ahn guettem gellt erlangt undt deßwegen einige beschwerden nit ervolgen oder entstehen mögen, oder zu andern sachen gewendet werde. In dem ihr ksl. Mt. nothwendige, unclagbare versehung wol zuthun und allergnedigist zuverordnen würdet wissen.
20
 Vgl. Proposition [Nr. 1], fol. 33’ [Daneben mögen ir ksl. Mt. … unnd verordnen.].
au
–au woͤllen … wir] In B (fol. 667) korr. aus: würdet fur guet geachtet.
av
 Predigern] In B (fol. 667) korr. aus: predicanten.
aw
 vnd] Fehlt in B und C.
ax
 zuuermahnen] In B (fol. 667’) korr. aus: zuverwarnen.
ay
 dem] In B (fol. 667’) und C: den.
21
 Auszug aus § 21 bei Schulze, Reich, 38; Interpretation und Funktion der Gebetsanordnungen: Ebd., 38–41. Zur Anordnung speziell der Türkenglocke: Grimmsmann, Krieg, 27 f. Nachweis zahlreicher Türkengebete (Einzeldrucke) und Türkengebetbücher, die im Kontext des RT 1594 entstanden: Ebd., 56–58, 63–66. Beispielhaft für landesfürstliche Gebetsanordnungen: Verordnung des Bf. von Bamberg vom 5. 8. 1594 als vermanung wieder den türckhenn:Anordnung besserer Lebensführung, täglicher Gebete, Läuten der Mittagsglocke, Verbot von Gotteslästerung, Verbot für alle offene täntz(StA Bamberg, Hst. Bamberg, Archiv, Verordnungen 1/IV, fol. 117’–120’. Kop. Folgeanordnungen noch im August 1594: Ebd., fol. 123–135. Kopp.). Entsprechende Anordnung im Hgt. Jülich (Düsseldorf, 9. 11. 1594: LAV NRW R, JB II 2344, fol. 593. Or.-Druck) mit Vorgabe eines Gebets an die Pfarrer (ebd., fol. 591–592. Kop. Überschr.: Ein beweglich christlich gebet, widder den feind aller christen, den turckischen tyrannen, zu bitten). Türkengebete und –predigten im Zusammenhang mit der allgemeinen zeitgenössischen Publizistik zum Türkenkrieg: Schmidt, Vaterlandsliebe, 240–283.
az
 dann] In B Einfügung am Rand.
ba
 Grentzen] In B (fol. 668’) danach gestrichen: proportionabiliter mithülfflich.Zunächst korr. zu: empfindtlich und mithülfflich.Nachträglich auch diese Korrektur ersatzlos gestrichen.
bb
 deren] In B (fol. 669) Einfügung am Rand und korr. aus: derselben.
22
 Wörtliche Wiedergabe von §§ 23 f. bei Schollich, Verhandlungen, 146.
bc
 andern] In B (fol. 670’) und C: anderm.
bd
–bd vnserer … gepflogener] In B (fol. 671) Einfügung am Rand und korr. aus: der.
23
 Die folgenden Bestimmungen zur Landfriedenswahrung (§ 28) wurden weitgehend wörtlich der Antwort der Reichsstände zum 2. HA [Nr. 255], fol. 100’–101’, entnommen.
be
 tausent fuͤnffhundert] In B (fol. 671’): 1570.In C: taußent funffhundertsiebentzig.
24
 Entsprechend handelt es sich bei den folgenden §§ 29–35 um wörtliche, lediglich bei den erwähnten RAbb modifizierte Übernahmen aus RAb 1570, §§ 7–15 (Lanzinner, RTA RV 1570, Nr. 567 S. 1208–1212) und deren Wiederholung, ergänzt um die hier folgenden §§ 36 und 37 [fehlen im RAb 1570], im RAb 1576, §§ 38–48 (Neue Sammlung III, 359–361) und im RAb 1582, §§ 32–41 (Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457 S. 1419–1422).
bf
 in] Ergänzt nach B (fol. 674’) und C. Fehlt in der Textvorlage irrtümlich.
bg
 sollen] In B (fol. 674’) korr. aus: wöllen.
bh
 Beleydigung] In B (fol. 675’): belaidigen. C wie Textvorlage.
bi
 vnd] Fehlt in B und C.
25
 = erreicht.
bj
 Hauptmann schuldiger] Entsprechend auch in B (fol. 677): haubtman schuldigere.Dagegen in C [entsprechend RAb 1570, § 11]: haubt schuldiger.
26
 = obgehörter.
27
 So auch in B und C. Dagegen im RAb 1570 (§14): dessen.
bk
 sondern] In B (fol. 678’) und C: sonder.
bl
 vergangene] In B (fol. 679) und C: vorgangene.
bm
 werden] In B (fol. 679) danach gestrichen: sollen.
28
 Übernahme aus der Antwort der Reichsstände zum 2. HA [Nr. 255], fol. 101’ f. [unnd die craiß obristen … wol statuirt ist.].
29
 Übernahme der §§ 40 f. aus der Antwort der Reichsstände zum 2. HA [Nr. 255], fol. 102’ f. [Und nachdem sich … straf zuverfahren.].
bn
 an Leib vnd Leben] In B (fol. 682) Hinzufügung am Rand.
30
 Vgl. dazu und zum Folgenden (§§ 42–45) vielfach wörtlich übereinstimmend die Antwort der Reichsstände zum 2. HA [Nr. 255], fol. 104–106’ [Sovil nhun das haubtwerckh …. damit unbelestiget zulaßen.].
bo
–bo von … Reichs] In B (fol. 683’) Einfügung am Rand und korr. aus: neben und mit churfursten, /684/ fursten und stenden des Hl. Reichs und desselben.
bp
–bp Wie … werde] In B (fol. 684) Einfügung am Rand und korr. aus: Wie man dan auch zudem sich entlich versehen thete, ihre L.
bq
 jetzigen] In B (fol. 684) danach in der Einfügung gestrichen: der kgl. W. zu Hispanien.[Kurmainzer Vermerk: Titel des Ehg. ist in der ksl. Kanzlei zu erfragen.]
br
 der] In B (fol. 684) und C: sein L.
bs
 seines] In B (fol. 684) und C: ihres.
bt
 zum theil] In B (fol. 684’) nachträgliche Einfügung. Dabei Vermerk am Rand: Nota: Huc referandum[!] nomina deputatorum Imperii.
31
 Vgl. Nr. 257, 258. Zitat des Absatzes bei Jörgensen, Selbst- und Fremdbezeichnungen, 284.
32
 Vgl. Antwort der Reichsstände zum 2. HA [Nr. 255], fol. 106’–108 [Da dan … informirn werden können.].
bu
 deputirter] In B (fol. 686) Einfügung am Rand.
bv
 der pacifications- vnd friedens] In B (fol. 686) Einfügung am Rand.
33
 Weitgehend wörtliche Übernahme aus der Antwort der Reichsstände zum 2. HA [Nr. 255], fol. 108’ [Soltte aber die … kommen solte.].
bw
 dißmals] In B (fol. 687) Einfügung am Rand.
bx
–bx mit … gratificirn] In B (fol. 687) korr. aus: die hülfflich handtbiettung zueleisten.
34
 = 5. 3. (23. 2.) und 8. 9. 1595 sowie 24. 3. (14. 3.) 1596.
by
–by Vnd … wuͤrdet] In B (fol. 688) Hinzufügung auf einem beigelegten Blatt.
35
 Vgl. Antwort der Reichsstände zum 2. HA [Nr. 255], fol. 108’ f. [Damit /109/ dan … zurichten seye.].
36
 Vgl. Nr. 297 mit Anm. 4; Nr. 300.
bz
 Graff] In B (fol. 688) und C: graff und edler, her [zu].
37
 Vgl. Nr. 300, 301.
ca
 verordnen] Fehlt in B. Wird in C am Rand nachgetragen.
38
 Vgl. Antwort der Reichsstände zum 2. HA [Nr. 255], fol. 109 [Es wurdet auch … erstattet werde.].
cb
–cb was … woͤllen] In B (fol. 689’) Hinzufügung auf der Blattrückseite.
39
 = 5. 3. (23. 2.) 1595.
40
 Duplik der Reichsstände zum 2. HA [Nr. 257] zur Besetzung und Finanzierung der Gesandtschaft.
41
 Übernahme aus der Antwort der Reichsstände [Nr. 259], fol. 133–134 [Dieweil ohne dieselb … Reich zue publicirn hette.].
cc
 derentwegen] In B (fol. 690) und C danach: uff dem.
cd
 darvmb] In B (fol. 690) und C: darinnen.
42
 Vgl. Anm. 7 bei Nr. 40 sowie unten, Anm. 51 bei § 75 und Anm. 57 bei § 96.
43
 Folglich entspricht § 51 abgesehen von der einleitenden Formulierung wörtlich DAb 1586, § 4; RAb, § 52, entspricht wörtlich DAb, § 5 usw. Im Folgenden werden §§ 53–74 des RAb wörtlich dem DAb, §§ 6–27, entnommen. Dies gilt für § 75 (entsprechend DAb, § 27) nur noch für den ersten Teil bis gnugsamblich bescheindt seyn soll.Es folgt im RAb, § 75, eine Auslassung (vgl. Anm. 51 bei § 75) gegenüber dem DAb (§ 27), sodann wird § 28 des DAb wieder wörtlich übernommen (noch als Teil von § 75: Wir lassen vns auch, was durch Cammerrichter […]). Die §§ 76–96 entsprechen wieder wörtlich DAb 1586, §§ 29–49. Dagegen wurden die im DAb folgenden §§ 50–52 (Zinsen bei Darlehensverträgen; strittige Jurisdiktion zwischen RKG und Stadt Speyer) nicht in den RAb übernommen. RAb, § 97, entspricht wieder DAb, § 53. Die letzten Bestimmungen im RAb zum 3. HA (§§ 98–100) wurden 1594 neu beschlossen (vgl. auch Fröschl, RTA RV 1586, Nr. 38 S. 865, Anm. 1). Zu den vielfachen Bezugnahmen in den folgenden Artikeln auf die RKGO vgl. das Register bei Laufs, RKGO, 291–319, mit entsprechenden Verweisen auf die einschlägigen Bestimmungen, sowie Dick, Entwicklung, 65–219 passim, bes. 61 f. (zu §§ 63 f.), 74 (zu § 65), 90–94 und 283 f., Anm. 804, 814 (zu §§ 77–87), 96 und 286, Anm. 845 (zu § 67), 115 (zu §§ 59–64), 203 (zu §§ 93 f.), 217 (zu § 94).
44
 Kf. Wolfgang von Mainz schickte mit Schreiben vom 22. 11. 1594 (Aschaffenburg) Exemplare des RAb an die RKG-Kanzlei sowie an Richter, Präsidenten und Beisitzer mit dem Befehl bzw. der Bitte, dessen Vorgaben für das RKG zu vollziehen, wenngleich er bei Letzteren davon ausging, der Ks. werde dem RKG die diesbezüglichen Beschlüsse ohnehin insinuieren (HHStA Wien, MEA RKG-Akten 49, Fasz. „Communication“, unfol. Konzz.).
45
 Visitationsabschied vom 19. 5. 1573: Ludolff, CJC, 319 (§§ 2, 3); Abschiede, 99 (hier als §§ 3, 4). Für 1576 ist in den Memorialia der Visitation (anstelle eines Abschieds) dazu nichts enthalten. Wohl Bezugnahme auf das „Bedenken“ der Advokaten und Prokuratoren zum Präjudizialtermin vom 16. 5. 1576: Abschiede, 117–119.
ce
 erbieten] In B (fol. 692) korr. aus: erbotten.
46
 RAb 1570, § 84: Mandate sine clausula bei Arresten (Lanzinner, RTA RV 1570, Nr. 567 S. 1232).
47
 Memoriale der Visitationskommission für den RKG-Richter vom 20. 5. 1580: Ludolff, CJC, 378; Abschiede, 149.
48
 RAb 1570, §§ 89 f. (Lanzinner, RTA RV 1570, Nr. 567 S. 1233 f.).
cf
 nun] In B (fol. 694’) nachträgliche Einfügung.
cg
 es] In B (fol. 695’) nachträgliche Einfügung.
49
 Vgl. § 51.
ch
 vermehrter] In B (fol. 696’) und C: fernerer.[So auch DAb 1586, § 17.]
ci
 das] In B (fol. 698) korr. aus: als.
50
 RAb 1570, §§ 75 f. (Lanzinner, RTA RV 1570, Nr. 567 S. 1229 f.).
cj
 sonder] In B (fol. 698’) korr. aus: so.
ck
 theten] In B (fol. 699) und C: thette.[So auch DAb 1586, § 22.]
cl
 erwegen] In B (fol. 699’): erwogen. C wie Textvorlage.
cm
 facti] In B (fol. 700’) Einfügung am Rand.
cn
 welchem] In B (fol. 701’): welchen. C wie Textvorlage.
co
 vnd] In B (fol. 701’) und C: in.[So auch DAb 1586, § 24.]
cp
 videndum] In B (fol. 702) und C: docendum.[So auch DAb 1586, § 24.]
51
 Bis hierher entsprechen die Regelungen zur Reichsjustiz wörtlich DAb 1586, §§ 4–27. Dort folgt an dieser Stelle: Inn fellen aber, da ein persohn dem Reich ohne mittel underworffen unnd under eines anndern herrn herprachter lanndtseßerei oder iurisdiction zwing unnd bann gueter hette, sollen hinfurther quoad illa bona kein mandata erkennt werden(Fröschl, RTA RV 1586, Nr. 38 S. 878). Die Passage war eine der strittigen Verabschiedungen von 1586, die gemäß Beschluss des RT nicht in den RAb übernommen, sondern dem künftigen RDT aufgetragen wurden (vgl. oben, §§ 50 und 98). Vgl. auch Anm. 7 bei Nr. 40 und Nr. 305 mit Anm. 5.
cq
 da] In B (fol. 704): so. C wie Textvorlage.
52
 Vgl. Schulze, Reich, 287; Sieglerschmidt, Territorialstaat, 306.
53
 RAb 1570, § 84 (Lanzinner, RTA RV 1570, Nr. 567 S. 1232).
cr
 an vnserm] In B (fol. 705) korr. aus: am.
cs
 pacti] In B (fol. 705’) Einfügung am Rand.
ct
 faͤlle] In B (fol. 707) korr. aus: mittell.
54
 So auch in B und C. Dagegen im DAb 1586, § 41: zu zeitten (Fröschl, RTA RV 1586, Nr. 38 S. 882), ebenso im Visitationsabschied 1559 (vgl. folgende Anm.).
55
 Visitationsabschied vom 1. 8. 1559, § 46 (Ludolff, CJC, 239; Abschiede, 36).
cu
 verfliessen lassen] In B (fol. 707’) Einfügung am Rand; zusätzlich vorgestellt: hatt [verfliessen]. C wie B.
cv
 Appellanten] In B (fol. 708) korr. aus: supplicanten.
cw
 Appellanten] In B (fol. 710’) und C: appellaten.[So auch DAb 1586, § 49.]
56
–56 auch … Appellation] Fehlt im Druck des DAb 1586, § 49 (Fröschl, RTA RV 1586, Nr. 38 S. 884).
cx
 werden] In B (fol. 711) danach eingeklammert und nicht in die Ausfertigung übernommen [entspricht DAb 1586, §§ 51 f. Vgl. Anm. 57 sowie die Supplikation der Stadt Speyer: Nr. 501]: Als dan zwischen unserm ksl. cammergericht undt der statt Speyr des § finalis halben im 50. Titull des ersten theils unserer camergerichts ordnung [Laufs, RKGO, 148] strit vorgefallen, wie derselbig sonderlich in criminal fehllen zuverstehen und wie es mit den darin angedeuten delictis zwischen jetzgedachtem cammergericht und der statt zuhalten: Wiewoll nun die ordnung dermassen gestalt befunden wurdt, das sie an sich selbst zimlich clar undt lauter, inmassen auch man sich underschiedlicher fäll erinnern kan, damit es nach ausweisung derselben gehalten worden: Nichts desto weniger, /711’/ damit obgesetzter § besser erleutert und der rechtmesig verstandt desselben zuhaben sein könne, so wöllen, setzen und ordnen wir ferner hiemit, wan sich ein criminal fahl und ein solch delictum mit einer dem camergericht verwandten person zutrüg und begebe, so an ihme selbst notorium, manifestum undt bekant were, das hierinnen unserm camergericht ainige inquisition nit gebüre oder zustehe, noch auch, do der thäter verhafft und durch die statt eingezogen, das derselbig dem cammergericht zuuberantwortten, sonder so woll der angriff als die berechtigung oder cognitio iuris perpetrati delicti der statt unverhindert zu lassen seye. Wan aber solche delicta nit offenbar wehren, sonder, soviell die geschicht belangent, mehrer erkundigung und inquisition quoad notorietatem facti, doch nit quoad cognitionem iuris bedurfftig sein, /712/ so soll[die] uberantwortung des beschuldigten, angegriffenen theters, auch die schlüssel zu dem gefengnus unserm cammergericht vervolgtt und die erkundigung demselben zustendig sein, auch durch die statt Speyr an diesem kein eintrag geschehen. Uff welchen fall, da das factum erkundigt undt also beschaffen, das es ordinarie ein leibstraff uff sich tragen thete, soll der gefangen der statt Speyr wieder vervolgtt und dadurch nach gelegenhait der uberfahrung daruber erkant werden. Damit aber obangedeute inquisition dieß fals desto begrundter angestelt undt eingenommen werden möchtte, so sollen auch burgermeister und rath der statt Speyr uff ansuchen undt erfordern des camergerichts ihre burger und underthane zu volnziehung solcher inquisition jederzeitt volgen undt erscheinen lassen.
57
 Im DAb 1586, § 50, folgt an dieser Stelle die Festlegung der Zinshöhe bei Darlehen auf 5% mit dem Vorbehalt, höhere Zinsen am RKG einzuklagen. Die §§ 51 f. (Fröschl, RTA RV 1586, Nr. 38 S. 884 f.) beziehen sich auf die zwischen dem RKG und der Stadt Speyer strittige Jurisdiktion in Kriminalsachen, die RKG-Personal betrafen (vgl. die Streichung im RAb, Anm. cx). Die §§ 50–53 gehörten zu den umstrittenen Verabschiedungen von 1586, die gemäß Beschluss des RT nicht in den RAb übernommen, sondern dem RDT aufgetragen wurden (vgl. oben, §§ 50 und 98). Vgl. auch Anm. 7 bei Nr. 40 sowie die Supplikation der Stadt Speyer [Nr. 501].
58
 RKGO, Zweiter Teil, XXXIV (Laufs, RKGO, 216).
59
 RAb 1570, §§ 103 f. (Lanzinner, RTA RV 1570, Nr. 567 S. 1237 f.).
60
 Bezugnahme auf die Resolution von KR und FR beim RDT 1577 zu einem Schreiben des RKG-Richters an den Ks. wegen der etwaigen Verlegung des RKG. Beschluss: Diese ist zum einen derzeit nicht erforderlich, zum anderen sind bereits entsprechende Vorkehrungen getroffen worden (Vorlage der Resolution als Beilage B2 beim RDT 1586: Fröschl, RTA RV 1586, Nr. 7c S. 188 f.). Vgl. Fröschl, Bemerkungen, 159.
61
 Mit diesem § enden die Übernahmen aus DAb 1586 (dort § 53).
cy
 drey] In B (fol. 712’) Einfügung am Rand.
62
 Vgl. oben, § 50 mit Anm. 42, 43.
63
 Nr. 303.
cz
 dreyzehenden newen vnnd] In B (fol. 713) Einfügung am Rand.
64
Nach der Eröffnung des RDT am 26. 7. 1595 wurde die Kommission für die außerordentliche Visitation des RKG (vgl. oben, § 98) eingerichtet, die ihre Tätigkeit trotz eines Magdeburger Protests aufnahm und die Visitation bis Anfang September (Visitationsmemoriala: Ludolff, CJC, 464–471) abschloss. Danach wurden ab 12. 9. die eigentlichen Beratungen des RDT auch zu den Dubia des RKG [Nr. 303] geführt, aber am 10. 10. 1595 ohne Abschied eingestellt, da man bezüglich der Entscheidung der anstehenden Revisionen durch eine weitere außerordentliche Tagung oder durch die in Gang zu bringende ordentliche Visitation zu keiner Einigung kam, viele Dubia nicht klären konnte und mehrere Teilnehmer, darunter die Gesandten von Kurpfalz und Kurbrandenburg, vorzeitig abgereist waren. Anstelle eines Abschieds wurde lediglich ein Abschlussbericht an den Ks. erstellt (Neuhaus, Repräsentationsformen, 485–487; Stieve, Politik II, 280–286; Mencke, Visitationen, 124 mit Anm. 695, 129. Verhandlungsreferate: Häberlin XIX, 265–662; danach Ompteda, Geschichte, 119–133. Druck der Verhandlungsakten: Ludolff, Concept, Anhang Nr. II A-G S. 58–89).
da
 obgesetzte] In B (fol. 713) Einfügung am Rand.
db
–db immittelst … allem] In B (fol. 713) Einfügung am Rand.
dc
 vnd Raͤthen] In B (fol. 713’) Einfügung am Rand.
dd
 Commissarien] In B (fol. 714) korr. aus: cammergericht.
de
 vnnd ander fuͤrfallenden] In B (fol. 714) Einfügung am Rand.
df
–df ausserhalb … statuirt] In B (fol. 714’) Einfügung am Rand, dort in Klammern.
65
 RAb 1576, § 63 (Neue Sammlung III, 363): Zugeständnis, als Reichserzkanzler neben einem Adeligen und dem Kanzler einen weiteren gelehrten Rat zur Visitation abzuordnen.
66
 RKGO, Erster Teil, L, § 1 (Laufs, RKGO, 146 f.).
dg
 zur Visitation] In B (fol. 714’) Einfügung am Rand.
67
 RAb 1566, § 80 (Lanzinner/Heil, RTA RV 1566, Nr. 467 S. 1537): Durchführung der Visitation, falls nicht mehr als 3 Visitatoren fehlen.
dh
 ein solcher Fall in] In B (fol. 715) Einfügung am Rand.
di
 ansuchen solle] In B (fol. 715) Einfügung am Rand, dort korr. aus: anhallten sollte.
dj
 zu berathschlagung] In B (fol. 715) und C: zuberathschlagen.
68
 Vgl. Nr. 306, 307. Festlegung im RAb: Seeliger, Erzkanzler, 153.
dk
 auch lieben] In B (fol. 715) Einfügung am Rand.
dl
–dl gegen … einer] In B (fol. 715) Einfügung am Rand und korr. aus: Meintz.
dm
 derselb] In B (fol. 715) Einfügung am Rand.
dn
 damit] In B (fol. 715) Einfügung am Rand.
69
Folgende Übernahme aus der Antwort der Reichsstände [Nr. 259], fol. 135’–137 [Ob sich wol churfursten … von neuem erholet].
do
 was] In B (fol. 716’) danach zusätzlich: weitter.In C ist weitterenthalten, aber nachträglich unterringelt (gestrichen).
70
 Zum RDT 1595 vgl. oben, Anm. 64. Wenige Münzakten des RDT gedruckt bei Bahrfeldt, Münzarchiv III, Nr. 365 f. S. 346 f.
dp
 gerathschlagen] In B und C: gerathschlaget.
71
 Zur Beauftragung des RDT als Reichsmünztag mit Zuziehung von Verordneten der Reichskreise vgl. Neuhaus, Repräsentationsformen, 370.
72
 Vgl. Anm. 59 bei Nr. 1.
73
 Vgl. für die §§ 102–105 die Antwort der Reichsstände [Nr. 259], fol. 137’–139 [Alß nemblich, das sonderlich … furtzunemen und antzustellen].
dq
 Fiscaln] In B (fol. 718’) Einfügung am Rand.
dr
–dr zugelassen … sollen] In B (fol. 718’) Einfügung am Rand und korr. aus: und zugelaßen haben.
ds
–ds wie … Muͤntzgesellen] In B (fol. 718’) Einfügung am Rand.
dt
–dt so … haben] In B (fol. 719) Einfügung am Rand.
du
–du Außfuͤhrer … Reichßsorten] In B (fol. 719’) Einfügung am Rand.
dv
–dv deß … Goldts] In B (fol. 719’) korr. aus: der eingefurtten muntzen.
dw
–dw vnnd … vnnachlaͤssig] In B (fol. 719’) Einfügung am Rand.
74
 RAb 1576, § 75 (Neue Sammlung III, 365 f.); RAb 1582, § 66 f. (Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457 S. 1431 f.).
dx
 endtliche vnd] In B (fol. 719’) Einfügung am Rand.
75
 RAb 1582, §§ 51–65 (Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457 S. 1426–1431).
dy
 Reichß Statt Wormbs] In B (fol. 721) korr. aus: Reichs tag[!].
dz
 gespuͤrt] In B (fol. 721’) korr. aus: befunden.
76
 DAb 1586, §§ 54–57 (Fröschl, RTA RV 1586, Nr. 38 S. 886 f.). Vgl. auch die Antwort der deputierten Stände zu Matrikel und Moderation (ebd., Nr. 15b S. 719–721).
77
 Vgl. Antwort der Reichsstände [Nr. 259], fol. 139 f. [Beschluss zum 5. HA (Matrikel) …].
78
 Gemäß dieser Vorgabe entsprechen die folgenden Regelungen (§§ 109–123) weitgehend wörtlich den Bestimmungen im RAb 1582, §§ 51–65 (vgl. Anm. 75), die ihrerseits fast durchgehend dem RAb 1576, §§ 89–100 (Neue Sammlung III, 368 f.) entnommen worden waren (Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457 S. 1426, Anm. 18).
ea
–ea Matricul … vorgangen] In B (fol. 722) korr. aus: matricul fast nötig, sondern auch uber etlicher stende anbrachte beschwernussen von den verordneten inquisitorn vermög nechsten regenspurgischen Reichs abschiedt nicht angehört, auch die probationes, wie sichs gebüert, nit furgenomen.
eb
–eb So … wir] In B (fol. 722) Einfügung am Rand.
ec
 vertheilt] In B (fol. 722’) und C: zertheilt.[So auch RAb 1582, § 52.]
ed
 hette] In B (fol. 722’) korr. aus: thete.
ee
 an vnserm] In B (fol. 723) korr. aus: am.
ef
 darumb] In B (fol. 723) korr. aus: darauf.
eg
 Regenspurgischen vnd Augspurgischen] In B (fol. 723) korr. aus: und regenßpurgischen [Reichs].
79
 RAb 1570, §§ 113 f. (Lanzinner, RTA RV 1570, Nr. 567 S. 1240 f.); RAb 1576, § 92 (Neue Sammlung III, 368); RAb 1582, § 54 (Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457 S. 1427).
80
 = edieren.
eh
 1. vnd 11. tag] In B (fol. 724) korr. aus: ersten tag.
ei
–ei nechstkuͤnfftigen … jars] In B (fol. 724) Einfügung am Rand.
81
 Der Moderationstag wurde am 26. 6. 1595 eröffnet und nahm die Beratungen am 3. 7. auf, wenngleich noch Gesandte mehrerer Stände und Reichskreise fehlten. Als am 7. 7. der Magdeburger Kanzler Meckbach erschien, um für Administrator Joachim Friedrich in dessen Funktion als ausschreibender F. des Niedersächsischen Kreises teilzunehmen, verweigerten ihm die Delegierten der katholischen Stände unter Berufung auf die Vorgänge um die Magdeburger Session beim RT 1594 Sitz und Stimme. Da Meckbach wie beim RT versuchte (vgl. Nr. 29, Nr. 341), die Session faktisch einzunehmen, brachen die katholischen Teilnehmer die Beratungen noch am 7. 7. ab (Stieve, Politik II, 276–280; Foerster, Sessionsstreit, 68 f.; Leeb, Sessionsstreit, 50).
82
 RAb 1570, §§ 111–118 (Lanzinner, RTA RV 1570, Nr. 567 S. 1240–1242); RAb 1576, §§ 88–100 (Neue Sammlung III, 367–369); RAb 1582, §§ 55–65 (Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457 S. 1427–1431).
83
 RAb 1548, §§ 78–88 (Machoczek, RTA JR XVIII, Nr. 372b S. 2675–2678); RAb 1551, §§ 55–68 (Eltz, RTA JR XIX, Nr. 305 S. 1592–1595); RAb 1555, §§ 116–134 (Aulinger/Eltz/Machoczek, RTA JR XX, Nr. 390 S. 3139–3145); RAb 1566, §§ 127–146 (Lanzinner/Heil, RTA RV 1566, Nr. 467 S. 1548–1554 (mit Nachweis der Übernahmen aus RAb 1551).
84
 § 114 fehlt im RAb 1582; dort (§ 56) eine inhaltlich entsprechende Bestimmung.
ej
 Julii] In B (fol. 724’) korr. aus: Junii.
85
 = Einberufung des RDT beim 3. HA (Reichsjustiz): § 98.
ek
 Julii] In B (fol. 725) korr. aus: Junii.
86
 RAb 1548, § 81 (Machoczek, RTA JR XVIII, Nr. 372b S. 2676); RAb 1551, §§ 61, 67 (Wiederholung der Bestimmungen des RAb 1548: Eltz, RTA JR XIX, Nr. 305 S. 1593–1595); RAb 1555, § 120 (Aulinger/Eltz/Machoczek, RTA JR XX, Nr. 390 S. 3141).
87
 Vgl. unten, § 130.
88
 Vgl. unten, §§ 131 f.
89
 RAb 1582, § 61 (Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457 S. 1429).
90
 Zum Scheitern des RDT (und des Moderationstags) 1583 vgl. Anm. 22 bei Nr. 88.
el
 soll] In B (fol. 727’) und C: sollen.
em
 N. Guͤlden] In B (fol. 727’) am Rand korr. zu: 1000 fl.In C im Text: tausent gülden.
en
 hinzu begeben] In B (fol. 728) und C: hin zubegeben.
eo
 lassen] In B (fol. 729): zulaßen. C wie Textvorlage.
ep
 bey voriger tractation] In B (fol. 729) korr. aus: zu Franckfurth negst.
eq
–eq auch … Augspurg] In B (fol. 729) Einfügung am Rand.
91
 RAb 1551, § 63 (Eltz, RTA JR XIX, Nr. 305 S. 1594); RAb 1555, § 130 (Aulinger/Eltz/Machoczek, RTA JR XX, Nr. 390 S. 3144) [1556 (Augsburg!) wohl ein im RAb 1582, § 64, aus dem Druck des RAb 1576, § 99, übernommener Schreibfehler, der hier neuerlich inseriert wird]; RAb 1566, § 137 (Lanzinner/Heil, RTA RV 1566, Nr. 467 S. 1550 f.); RAb 1576, § 99 (Neue Sammlung III, 369); RAb 1582, § 64 (Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457 S. 1430).
92
 RAb 1576, §§ 112 f. (Neue Sammlung III, 371); RAb 1582, § 72 (Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457 S. 1433 f.).
er
–er Vnd … vnd B] In B (fol. 731–733’) nachträgliche Ergänzung auf beigelegten Blättern (von Hd. P. Kraich). Einfügungen und Streichungen innerhalb der Ergänzung werden nicht ausgewiesen.
93
 Vgl. die Supplikation [Nr. 491].
es
 den articuln] In B (fol. 731) und C: dem articul.
94
 Vgl. Anm. 9 bei Nr. 153.
95
 Vgl. zuletzt RPO 1577, Tit. 38/2–6 (Weber, Reichspolizeiordnungen, 269–271).
96
 = Aufwieglung.
97
 Wortlaut in § 125 weitgehend wie in der entsprechenden Supplikation an die Reichsstände [Nr. 491]. Vgl. zur Verabschiedung 1594: Blaich, Wirtschaftspolitik, 177, 179; Haacke, Bestimmungen, 503; Härter, Entwicklung, 85, 120; Winzen, Handwerk, 44 f.; Wesoly, Lehrlinge, 389 f.
98
 Folgendes war in der Supplikation zu den Handwerken [Nr. 491] nicht enthalten, sondern wurde von Kursachsen erst am 13. 8. im Redaktionsausschuss des RAb und am 16. 8. im KR für die Aufnahme in den RAb ergänzt (Kursachsen, fol. 552’, fol. 557’ [Nr. 153, Nr. 52]). Zitat (§ 126) bei Haacke, Bestimmungen, 498; Wesoly, Lehrlinge, 54, Anm. 29.
et
 außzutreiben] In B (fol. 732) und C: auffzutreiben.
99
 = Arbeitsverbot im Reich. Vgl. RPO 1548, Tit. 37/3; RPO 1577, Tit. 38/5 (Weber, Reichspolizeiordnungen, 213, 270). Zur Verabschiedung 1594 vgl. Schulz, Handwerksgesellen, 252.
100
 Öffentliche Auspeitschung am Pranger (Grimm, Wörterbuch XVII, 1208 f.).
101
 Vgl. die Supplikation der Stadt Köln, der die nachfolgende Schilderung entnommen wurde [Nr. 451].
102
 RPO 1577, Tit. 21, zu den verbotenen Farben bes. 21/3 (Weber, Reichspolizeiordnungen, 248–250). Zur Verabschiedung 1594 vgl. Blaich, Wirtschaftspolitik, 152; Haacke, Bestimmungen, 491; Schilling, Exulanten, 60–62 (im Zusammenhang mit der neuen Seidenfärbetechnik, in Köln vorrangig von Einwanderern aus den Niederlanden betrieben).
103
 Vgl. oben, §§ 117 f. Wortlaut von Eid und Vollmacht entsprechend RAb 1582, §§ 73 f. (Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457 S. 1434 f.).
eu
–eu signierte … ist etc.] Fehlt in B (fol. 733’).
104
 = quitt: frei, los, ledig (Grimm, Wörterbuch XIII, 2378).
ev
 obgeschrieben] In B (fol. 730’) und C danach: stehet.
105
 In [] wird im Folgenden das Akkreditierungsdatum angegeben, wie es im Mainzer Anmeldeprotokoll enthalten ist (Kurmainz D. Überschr. Hd. Kraich: Protocolum über das angeben der erscheinenden stende zu dem reichstag zu Regenspurg 1594.). Als letztes Datum ist dort der 7. 6. festgehalten, doch sind zum einen die zuletzt eingetragenen Akkreditierungen nicht mehr diesem Tag zuzuordnen, sondern sie sind, wie Vermerke auf Vollmachten zeigen, erst später erfolgt. Zum anderen werden die sehr späten Anmeldungen dort nicht mehr verzeichnet. Die der Mainzer Kanzlei übergebenen Vollmachten, die gesammelt, aber nicht vollständig, in der AUR des HHStA Wien liegen (AUR 1594, o. D.; 119 Vollmachten), werden im Folgenden jeweils nachgewiesen, ebenso die Einträge zu den RT-Vertretungen bei Fleischmann, Beschreibung. Die dortigen Angaben bei den führenden Reichsständen mit der Auflistung des gesamten Hofstaates können nur sehr ausgewählt berücksichtigt werden (zum Umfang des Gefolges vgl. Einleitung, Kap. 4.2.3). Zahlreiche von reichsständischen Gesandten erstellte Präsenzlisten beruhen auf dem Mainzer Verzeichnis, übernehmen meist die dortige Abfolge, nennen jedoch kein Anmeldedatum und geben nur einen vorläufigen Akkreditierungsstand wieder. Da sie gegenüber Kurmainz D und den Listen bei Fleischmann, Beschreibung, keine weiteren Informationen bieten, wird auf die Auswertung verzichtet. Beispiele: HHStA Wien, RK RTA 66a, fol. 395–410. HStA Dresden, GA Loc. 10202/5, fol. 87–101’. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Tt, fol. 854–870’. HStA München, KÄA 3232, fol. 9–21’; KÄA 3225, fol. 454–467’. HStA München, K. blau 274/8, fol. 194–212. StA Bamberg, Hst. Bamberg GK 54, fol. 29–38’. NLA Wolfenbüttel, 1 Alt 1 A Fb. 1 Nr. 41/2, fol. 819–826’. GLA Karlsruhe, Abt. 50 Fasz. 171, fol. 35–58’. Mit anderer Abfolge: StadtA Lübeck, ASA RTA XIV, fol. 693–707.
106
 Nachweis B bricht hier ab. Für die Kollationierung der Subskription werden Nachweis C (Or. des RAb) und an zweiter Stelle Nachweis D (Druck in der Neuen Sammlung III) verwendet.
107
 Akkreditierung von Kanzler Wolf von Rosenbach, Sekretär P. Kraich und Domherr Johann Adam von Bicken als Mitglieder der Mainzer Kanzlei. Ankunft des Kf. am 15. 5. (Kurmainz, fol. 2 f., 4). Weitere anwesende Räte u. a.: Philipp Cratz von Scharfenstein, Domdekan zu Mainz und Dompropst zu Worms, Philipp Christoph d. Ä. von Sötern, Domkustos zu Worms, Philipp von Rodenstein, Domsänger zu Worms, Anton Waldbott von Bassenheim, Domherr zu Mainz, Philipp Ulner von Dieburg, Hofmeister, sowie die Räte Johann Heinrich von Heusenstamm, Obermarschall, Johann Eberhard von Cronberg, Nikolaus von Schmittburg, Wolf Friedrich Kämmerer zu Worms, gen. Dalberg, Adolph Echter von Mespelbrunn, Amtmann zu Prozelten, Jobst Philipp von Bicken, Amtmann zu Steinheim, Lic. Franz Philipp Faust, Bernhard Philipp Wolf von Rosenbach, Dr. Johann Köhler, Stephan Braun (Fleischmann, Beschreibung [Jj3, Kk], mit Auflistung des gesamten Hofstaats; vgl. auch das Ämterverzeichnis bei Jendorff, Verwandte, passim). Kf. Wolfgang verließ den RT am 5. 8. (Kurmainz, unfol.), die führenden Räte und das Kanzleipersonal blieben bis zum Abschluss des RT.
108
 Akkreditierung der Räte Anton Cratz von Scharfenstein, Amtmann zu Koblenz, und Dr. iur. Johann Simon Senheim mit Vollmacht des Kf. (Koblenz, 14. 4. 1594: HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier). Ankunft des Kf. am 17. 5. (Einleitung, Kap. 4.2.3). Weitere anwesende Räte u. a.: Domdekan Hugo Cratz von Scharfenstein, Domherr Philipp Christoph d. J. von Sötern, Melchior von Eltz, Amtmann von Montabaur, Gotthard von Schönenberg, Amtmann von Bernkastel, Dr. iur. Burkhard Wimpfeling, Dr. iur. Peter Schneidt, Damian von der Leyen, Sekretär Matthias Hoffmann (Fleischmann, Beschreibung [Nn3], mit Auflistung des gesamten Hofstaats). Kf. Johann reiste am 5. 8. ab (Kurmainz, unfol.).
109
 Akkreditierung der Räte Kaspar von Fürstenberg, Drost zu Bilstein, Georg von der Leyen zu Saffig, Amtmann zu Andernach, Raban Westphal, Dr. iur. Dietrich Biesterfeld, Vizekanzler (vgl. Heuser, Prosopografie I, 308–310), Dr. iur. Johann Roberti (ebd. II, 92 f.). Ankunft des Kf. am 21. 5. (Einleitung, Kap. 4.2.3). Im Gefolge des Kf. u. a.: Gf. Salentin von Isenburg, Gf. Hermann von Manderscheid-Blankenheim, Obersthofmeister, Gf. Jobst zu Limburg und Bronkhorst, Marschall, Gf. Franz von Waldeck, Frh. Cuno von Winnenberg-Beilstein, Johann von Groesbeeck, Kriegsoberst und Oberstkämmerer. Als Räte u. a.: Dr. theol. Laurentius Fabritius, Dr. Hieronymus Ortenberg, Kanonikus zu Köln, Hermann Wolff, gen. Metternich, Amtmann zu Lechenich, Sekretär Johann Adam Senheim (vgl. Heuser, Prosopografie II, 51 f.), Heinrich Schall von Bell, kfl. Türwart (Fleischmann, Beschreibung [Kk3-Ll3], mit Auflistung des gesamten Hofstaats für Kurköln sowie der Räte für die Hstt. Lüttich, Münster, Hildesheim und Freising). Kf. Ernst verließ den RT am 21. 8., zwei Tage nach dessen Abschluss (Roberg, NB II/4, Nr. 465 S. 64, Anm. 2; Häberlin XVIII, 463, 465).
110
 Akkreditierung der Räte Anarg Friedrich H. zu Wildenfels, Abraham Bock, Georg Ulrich von Ende, Dr. iur. Johann Badehorn, Hans Adolf Bock mit Vollmacht des Kuradministrators (Dresden, 22. 4. {12. 4.} 1594: HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier). Ankunft Kuradministrator Friedrich Wilhelms am 20. 5. (Einleitung, Kap. 4.2.3). Er verließ den RT am 17. 7. (Kurmainz, unfol.; Sachsen-Weimar, fol. 191’) und bevollmächtigte zusätzlich zu den bisherigen Gesandten Dr. David Peiffer, Kanzler in Dresden (Regensburg, 12. 7. {2. 7.} 1594: HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier; präs. Regensburg, 22. 7.), der jedoch bereits zuvor anwesend war. Weitere anwesende Räte u. a.: Dr. Wolfgang Eilenbeck, Hans Georg von Ponickau, Hans von Wolfersdorf, Dr. Markus Gerstenberger, Weimarer Kanzler, Dr. Samuel Mosbach, Ernst Dietrich von Starschedel, Protokollant Johann Meißner (Fleischmann, Beschreibung [Oo-Pp2], mit Auflistung des gesamten Hofstaats). A. Bock, Peiffer, von Ende, von Wildenfels und Badehorn blieben bis zur Verlesung des RAb und reisten am 20./21. 8. ab; nur Badehorn wartete noch die Abschrift des RAb ab (Bericht der Gesandten an den Kuradministrator vom 20. 8. {10. 8.} 1594: HStA Dresden, GA Loc. 10203/1, fol. 202–205’, hier 203 f. Or.). Vgl. zu den Räten: Schirmer, Staatsfinanzen, 738–741.
111
 Vollmacht des Kf. (Heidelberg, 15. 4. {5. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Pergament. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Bbb]. Daneben sind nachzuweisen: Protonotar Hans Kaufmann, Sekretär Hans Franz Hückel als Protokollführer im KR. Die Übergabe der Vollmacht am 28. 4. erfolgte durch Mörle und Schug, die am 26. 4. angekommen waren (Bericht an den Kf. vom 28. 4. {18. 4.} 1594: HStA München, K. blau 113/3 I Fasz. 2, unfol. Or.), während sich die übrigen Räte vorerst in Amberg aufhielten und am 3. 5. in Regensburg eintrafen (Berichte der Gesandten an den Kf. aus Amberg vom 2. 5. {22. 4.} und aus Regensburg vom 4. 5. {24. 4.} 1594: Ebd., unfol. Or.). Zur Forderung des Kf. in der Weisung vom 1. 6. (22. 5.), aus Kostengründen einige Gesandte abzuziehen, verdeutlichten diese, dass man die Session Pfalz-Lauterns im FR zu vertreten habe sowie für den Supplikationsrat zumindest 2 und für KR 3 oder 4 Räte benötige. Dennoch sei die spätere Rückreise des Volrad von Plessen und Schregels nach Heidelberg sowie der Abzug Eberbachs und Reiners nach Amberg möglich, da man Letztgenannte nach Regensburg zurückberufen könne (Bericht der Gesandten an den Kf. vom 8. 6. {29. 5.} 1594: Ebd., unfol. Or.). In 2 Berichten vom 19. 6. (9. 6.) stellten sie klar, dass die Abreise mit Ausnahme jener von Plessens nach Ungarn (vgl. Anm. 5 bei Nr. 164) aufgrund des Verhandlungsstands noch nicht möglich sei (ebd., unfol. Or. und Konz.). Dohna verließ den RT am 20. 8. (10. 8.) (Krollmann, Selbstbiographie, 89). Vgl. zu den genannten Räten im Zusammenhang mit der Neukonstituierung des Oberrates 1592 und den folgenden Veränderungen: Press, Calvinismus, 380–406 passim.
ew
–ew alle … Secretarien] Fehlt in C. D wie Textvorlage.
112
 Vollmacht des Kf. (Cölln/Spree, 13. 4. {3. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Pergament. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Bbb]. Die Gesandten waren sukzessive bis 1. 5. angekommen (Bericht an den Kf. vom 4. 5. {24. 4.}: GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Xx, fol. 2–5’, hier 2 f. Or.), Sekretär Lindholz war bereits am 25. 4. anwesend (Kurbrandenburg A, fol. 2 f.). Köppen und Schlieben verließen den RT vorzeitig in der 2. Augustwoche, um Kosten zu sparen (Berichte der Gesandten an den Kf. vom 6. 8. {27. 7.} und 16. 8. {6. 8.} 1594: GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Xx, fol. 243–244’, hier 243. Or.; fol. 247–248’. Or.).
113
 Deutschordenskomtur J. von Kobenzl, ein ansehenlicher, fürnemmer stattlicher herr,verstarb kurz vor Ende des RT am 16. 8. in Regensburg (Eichstätt, fol. 109’). Zum Trauerzug vgl. Einleitung, Kap. 4.4. Zu Kobenzl: Andritsch, Berater, 82 f.
ex
 LandtComenthur] In C: commenthur.D wie Textvorlage.
114
 Fleischmann, Beschreibung [Bbb, Bbb2], nennt zusätzlich Reichspfennigmeister Zacharias Geizkofler als Rat Ehg. Ferdinands II. und Uriel Geizkofler, Generaleinnehmer der Gft. Tirol, als Gesandte. Hager und Laymann waren am 11. 5. angekommen, konnten sich aber nicht anmelden, da ihnen keine Vollmacht vorlag (Bericht an den Ehg. vom 15. 5. 1594: HHStA Wien, RK RTA 66a, fol. 393 f., 412’. Or.). Bis 19. 5. waren auch Kobenzl und Illsung anwesend. Ihre Anfrage gemeinsam mit Hager und Laymann wegen der RT-Vollmacht beschieden die ksl. Räte am 20. 5.: Ks. werde diese wegen Zeitdrucks zunächst allein ausstellen und später bei Kurmainz eine auch von den Ehgg. Ferdinand und Maximilian [als Regent Innerösterreichs] ausgefertigte Vollmacht nachreichen (Bericht Laymanns an Ehg. Ferdinand vom 21. 5. 1594: Ebd., fol. 418–423’, hier 418’ f. Or.). Die Vollmacht liegt nicht vor. Zur österreichischen RT-Repräsentanz vgl. Einleitung, Kap. 3.1.1.
115
 Vollmacht Kg. Philipps II. von Spanien als Hg. von Burgund (Brüssel, 18. 3. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Pergament. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Bbb2] (Begleitpersonal des Charles Philippe de Croÿ: Ebd., [Zz, Zz2]). Letzterer kam erst am 14. 5. an (Bayern A, fol. 515), meldete sich mit den anderen Gesandten am 17. 5. bei Kf. Wolfgang von Mainz an und bat darum, Eingaben der Aufständischen in den Niederlanden nicht ohne ihre Anhörung zu bescheiden (Kurmainz, fol. 5–6; Gross/Lacroix, Urkunden II, Nr. 766 S. 380 f.). Festlegung der Gesandten durch Ehg. Ernst als Generalstatthalter, danach Bestätigung durch Kg. Philipp II. (Ks. an Ehg. Ernst; Prag, 10. 1. 1594: HHStA Wien, Belgische Korrespondenz 6 Fasz. 1, fol. 90–91’. Or. Ehg. Ernst an den Ks.; Brüssel, 16. 2., 17. 3. 1594: Ebd., fol. 106, 115. Kopp. Gross/Lacroix, Urkunden II, Nr. 763 S. 378, Nr. 765 S. 380. Ehg. Ernst an Kg. Philipp II.; Brüssel, 2. 4. 1594, und Antwort des Kgs.; Madrid, 4. 6. 1594: Lefèvre, Correspondance IV, Nr. 657 S. 233, Nr. 687 S. 241).
116
 Akkreditierung der Gesandten Dr. iur. Kaspar Mayer, Hofkanzler, und Dr. Balthasar Höflinger (Vollmacht liegt nicht vor). Einzug des Ebf. am 17. 5. (Einleitung, Kap. 4.2.3). Weitere anwesende Räte u. a.: Gf. Johann Christoph zu Hohenems, Oberststallmeister und Oberstkämmerer, Frh. Eustachius von Törring, Jakob Preyner, Frh. zu Rabenstein, Jakob Hannibal von Raitenau, Dr. iur. Wolf Kummerl, Dr. iur. Georg Kühl (Fleischmann, Beschreibung [Pp3, Qq], mit Auflistung des gesamten Hofstaats). Der Ebf. verließ Regensburg am 29. 7., seine Räte blieben bis zum Ende des RT (Bericht der Kurpfälzer Gesandten an den Kf. vom 5. 8. {26. 7.} 1594: HStA München, K. blau 113/3 I Fasz. 2, unfol. Or.; vgl. Stieve, Politik I, 255).
117
 Ankunft des Bf. am 16. 5. (Einleitung, Kap. 4.2.3). Eine Akkreditierung von Gesandten wird in Kurmainz D nicht verzeichnet, auch liegt keine Vollmacht vor. Die Auflistung des Hofstaats bei Fleischmann, Beschreibung [Rr2, Rr3] nennt neben Domherren und vielen Amtmännern als Räte: Vizekanzler Dr. Bartholomäus Kobold, Professor Dr. Johannes von der Driesch, Hofprediger Dr. Eucharius Sang, Sekretär Wolfgang Gerich. Der Bf. verließ den RT am 2. 8. (Bericht der Kurpfälzer Gesandten an den Kf. vom 5. 8. {26. 7.} 1594: HStA München, K. blau 113/3 I Fasz. 2, unfol. Or. Vgl. Stieve, Politik I, 255; Pölnitz, Echter, 545).
ey
 etc.] In C danach: hertzog in Franckhen.D wie Textvorlage.
118
 =Anmeldung des Bf. persönlich durch 2 seiner Räte. Ankunft des Bf. am 5. 5. (Einleitung, Kap. 4.2.3). Er musste den RT aufgrund einer Erkrankung bald verlassen und beauftragte in der Vollmacht (Regensburg, 1. 6. 1594: HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier) die Domherren Christoph Pöttinger zu Persing und Johann Jakob von Lamberg, Frh. zu Ortenegg und Ottenstein, Kanzler Dr. iur. Johann Cognot und den Rat Wilhelm Aschmann mit seiner Vertretung. Als weitere Räte waren u. a. anwesend: Hofmeister Erasmus Gulden (Gold), Paul Achaz von Aham, Pfleger zu Obernberg, Christoph Karl Ritz, Pfleger zu Obernzell und Griesbach (Fleischmann, Beschreibung [Ss, Ss2], mit Auflistung des gesamten Hofstaats). Der Bf. kehrte später zum RT zurück und reiste am 5. 7. endgültig ab (HHStA Wien, RK RTA 64, fol. 320’. Vgl. Stieve, Politik I, 252).
119
 Akkreditierung von Frh. Ernst von Wolkenstein, Domdekan zu Brixen, Frh. Johann Gaudentius Madruzzo, Dr. iur. Bartholomäus Panovin, Bernhard Mörl von Mühlen, Pfleger zu Tramin, als Vertretung des Hst. Trient (Fleischmann, Beschreibung [Ddd3]). Ankunft Madruzzos als päpstlicher Legat bereits am 29. 4., Abreise am 9. 8. (Einleitung, Kap. 4.2.3 mit Anm. 296).
120
 Riedesel hatte den Ks. darauf hingewiesen, dass er aufgrund des Todes von Ordensmeister Philipp Flach von Schwarzenberg [10. 3. 1594] das Ordenskapitel einberufen habe und erst nach dessen Abschluss zum RT und von dort weiter nach Wien reisen werde, um seinen Dienst als General der Donauflotte anzutreten (Freiburg/Breisgau, 20. 3. 1594: HHStA Wien, RK RTA 63, fol. 485–487’. Or.). Riedesel kam kurzzeitig nach Regensburg, bevollmächtigte am 4. 7. Räte mit seiner Vertretung und begab sich nach Ungarn. Die am 14. 7. übergebene Vollmacht (Regensburg, 4. 7. 1594) lautet auf Valentin von der Hees, Komtur zu Rothenburg ob der Tauber, und Dr. iur. Leonhard Cabelius, Ordenskanzler (HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier). Fleischmann, Beschreibung [Aaa], nennt neben mehreren begleitenden Ordensrittern als weitere Räte u. a. Lic. iur. Johann Georg Eichenlaub, Ordenssekretär.
121
 =Anmeldung des Abts persönlich in der Mainzer Kanzlei. Auch Fleischmann, Beschreibung [Eee2]), nennt keine Räte des Abts. Dieser hatte vor dem RT die Zustimmung Ehg. Ferdinands II. erhalten, dass dessen Rat Dietrich von Horben, Verwalter des Landvogtamts in der Mgft. Burgau, mit ihm zum RT reist, um ihn wegen des Erhalts der Regalien zu beraten (Ehg. Ferdinand an den Abt und an von Horben; o. O., 21. 5. 1594: TLA Innsbruck, Hofrat A/R Kart. 84 [1594], unfol. Konzz.).
122
 Vollmacht des Ebf. (o. O., 26. 3. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd3].
123
 Nur diese Gesandten auch bei Fleischmann, Beschreibung [Ccc3]. Eine Auflistung in StA Ludwigsburg, JL 425 Bd 9 Qu. 25, unfol., nennt zudem Haug Dietrich von Hohenlandenberg, Komtur der Ballei Elsass und Burgund, sowie Reinhard Scheiffart von Merode, Komtur der Ballei Koblenz. Ordensvertretung am RT auch bei Demel, Reichstagsgesandten, 618.
ez
 Bamberg] In C: Bamberg unnd Wurtzburg.D wie Textvorlage.
124
 In der am 6. 5. übergebenen Vollmacht fehlt E. Neustetter. Die Vollmacht wurde von den Gesandten zurückgefordert und durch eine neue ersetzt, in der Neustetter enthalten war (Randvermerk zum 6. 5. in Kurmainz D, unfol.). Das Or. der Vollmacht liegt nicht vor. Vgl. Kop. und Überarbeitung als Konz. (Bamberg, 18. 4. 1594): StA Bamberg, Hst. Bamberg GK 54, fol. 27–28’. Kop.; ebd., GK 546, fol. 60. Konz. (vgl. Weiss, Bistum, 268. Angaben bei Fleischmann, Beschreibung [Ccc2], gemäß der 1. Vollmacht). Von Redwitz, Stieber, Hüls und von Harsee kamen am 5. 5. an (Bericht an den Bf. vom 6. 5. 1594: StA Bamberg, Hst. Bamberg GK 546, fol. 78–80’, hier 78. Or.). Neustetter wurde erst Mitte Juni zum RT beordert (Übersendung von dessen Vollmacht mit Schreiben des Bf. an A. Hüls am 11. 6. 1594: Ebd., Fränkischer Kreis KA 1063, fol. 121–122’. Or.). Da von Redwitz bereits Anfang Juni um Abreiseerlaubnis bat, ersetzte ihn der Bf. durch von Jahrsdorf. Den Abzug Stiebers vom RT aus gesundheitlichen Gründen schob der Bf. bis zur Ankunft von Crailsheims in Regensburg auf (Weisung an die Gesandten; Bamberg, 10. 6. 1594: Ebd., Hst. Bamberg GK 546, fol. 135–137. Konz.). Die Akkreditierung der Gesandten am 6. 5. erfolgte nur bis zur Ankunft des Bf., der die persönliche RT-Teilnahme plante (vgl. Einleitung Kap. 4.1 mit Anm. 26), jedoch letztlich nicht anreiste.
125
 Gesandte auch bei Fleischmann, Beschreibung [Ddd2].
126
 Akkreditierung noch mit Vollmacht Bf. Kaspars von Seckendorff. Übergabe einer erneuerten Vollmacht (Eichstätt, 12. 7. 1594), ausgestellt von Administrator Johann Konrad von Gemmingen für obige Gesandte, nachdem Bf. Kaspar von der Regierung frey lediglich abgestandenund die Regalien an den Ks. zurückgegeben hatte, am 12. 8. (HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier). Vgl. zu den Umständen: Wahl Seckendorffs am 13. 8. 1590, Koadjutorwahl Gemmingens am 18. 11. 1593, Rücktritt Seckendorffs am 12. 5. 1594, Regierungsübernahme durch Gemmingen am 24. 5., Vergabe der Regalien an dessen Gesandte am 23. 8. beim RT (Reithmeier, Gemmingen, 76–96; zur Belehnung vgl. Einleitung, Kap. 4.4 mit Anm. 652). Thiermeyer und Luchs kamen mit einem Kanzlisten und einem Schreiber am 4. 5. in Regensburg an, während Berner in Salzburg residierte und mit dem Ebf. anreiste (Eichstätt, fol. 1). Fleischmann, Beschreibung [CCc], nennt neben den erwähnten Gesandten zusätzlich Dr. Georg Brandt, Domherr zu Augsburg, sowie Dietrich von Bernhausen zu Herrlingen, Pfleger zu Nassenfels. Luchs verließ den RT am 20. 8., Thiermeyer zusammen mit von Bernhausen am 25. 8. (Eichstätt, fol. 109’, 110’). Gesandte auch bei Reithmeier, Gemmingen, 267 mit Anm. 1312.
127
 = Madenburg/Pfalz.
128
 Gesandte auch bei Fleischmann, Beschreibung [Ddd2].
129
 Vollmacht des Kardinals (Meersburg, 14. 4. 1594), die für die Vertretung der Hstt. Konstanz und Brixen sowie der Abteien Reichenau, Murbach und Lüders galt: HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Bbb3, Ccc]. Ankunft der Gesandten am 30. 4. zusammen mit Gallus Müller, dem Verordneten der schwäbischen Gff. (Bericht Müllers an Gf. Joachim von Fürstenberg vom 7. 5. 1594: HStA Stuttgart, B 571 Bü. 586, fol. 147–151’, hier 148. Or.). Am Supplikationsrat wirkte für Konstanz neben Pistorius Hieronymus von Pflaumern mit, am RT anwesend als Gesandter Gf. Karls von Hohenzollern.
130
 Gesandte auch bei Fleischmann, Beschreibung [Bbb3] (vgl. Zöpfl, Bistum, 757–759). Abreise in Dillingen am 2. 5., Fahrt auf der Donau nach Regensburg, Ankunft am Abend des 3. 5. (Augsburg, unfol.). Der Bf. zog Faber schon am 26. 5. ab, von Hornstein verließ den RT am 16. 6., nur Schilling blieb bis zum Ende (ebd., unfol.).
131
 Vollmacht Ebf. Ernsts als Bf. von Hildesheim (Regensburg, 24. 5. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier; präs. 7. 6. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee3]; ebd. [Kk3], wird im Zusammenhang mit der Gesamtrepräsentanz Ernsts als Ebf. und Bf. zusätzlich Ascanus Busch, Kanzlist, genannt. Daneben ist die Anwesenheit von Dr. Wilhelm Moseler, Syndikus des Hildesheimer Domkapitels, belegt (Nr. 88, Anm. 28). Zur Finanzierung der RT-Teilnahme Busches und den Kontroversen darum zunächst mit den Ständen des Hst., dann mit dem Domkapitel vgl. die Korrespondenzen Bf. Ernsts, der Räte in Hildesheim und des Domkapitels seit November 1593 (NLA Hannover, Hild. Br. 1 Nr. 90, fol. 1–12’; Nr. 356, fol. 1–5’, dann unfol.).
132
 Vollmacht des Bf. (Schloss Neuhaus/Paderborn, 24. 5. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd]. Übergabe durch von Fürstenberg und Biesterfeld (Bruns, Tagebücher, 560). Von Fürstenberg (wie Biesterfeld primär anwesend als Kurkölner Rat) unterrichtete auch Bf. Dietrich über die RT-Abläufe (vgl. ebd., 563).
133
 Dagegen gemäß Freising A, unfol.: Übergabe der Vollmacht durch Kanzlist Georg Viztum am 5. 6. Vollmacht Ebf. Ernsts als Bf. von Freising (Regensburg, 3. 6. 1594): HStA München, Hst. Freising K. blau 221/6, unfol. Kop. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee3]; ebd. [Kk3], werden im Zusammenhang mit der Gesamtrepräsentanz Ernsts als Ebf. und Bf. zusätzlich genannt: Bartholomäus Scholl, Weihbf. und Statthalter; Hans von Gaisberg zu Holzhausen, Rat und Hofmeister (weiterer, beim RT wohl anwesender Freisinger Hofstaat: Ebd. [Kk3, Ll]).
134
 Vollmacht des erwählten Bf. (Ingolstadt, 5. 5. 1594): HStA München, KÄA 3232, fol. 31. Kop. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd3]. Die Vollmacht wurde vom Administrator sowie den Räten des Hst. formuliert und Hg. Wilhelm V. von Bayern mit Schreiben vom 6. 5. 1594 mit der Bitte um Billigung und Weitergabe an Bf. Philipp zur Ausfertigung geschickt (HStA München, KÄA 3232, fol. 32–33’. Or.). Im Supplikationsrat wirkte für das Hst. neben Rank Domherr Hans Georg von Stingelheim mit.
fa
–fa der … Kirchen] Fehlt in C. D wie Textvorlage.
fb
–fb Costentischer … Rath] In C: ihr hochf. Gn., auch f. Dlt. zu Österreich unnd bayrischen rath.D wie Textvorlage.
135
 Die Akkreditierung erfolgte im Zusammenhang mit der Anmeldung für Konstanz (Anm. 129).
136
 Gesandter auch bei Fleischmann, Beschreibung [Ddd2].
137
 Schad kam am 22. 5. in Regensburg an und ließ die Vollmacht wenig später von Bf. Ernst ausfertigen (Bericht an die Statthalter in Münster; Regensburg, 23. 5. 1594: LAV NRW W, Fb. Münster, LA Akten 473/10, fol. 141–142’. Or.). Vollmacht Ebf. Ernsts als Bf. von Münster (o. O., 22. 5. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee3]; ebd. [Kk3], wird im Zusammenhang mit der Gesamtrepräsentanz Ernsts als Ebf. und Bf. zusätzlich genannt: Dietrich Kormann, Kanzlist. Johann von Westerholt verließ den RT am 17. 6. (Bericht Schad an die Statthalter in Münster; Regensburg, 18. 6. 1594: LAV NRW W, Fb. Münster, LA Akten 473/10, fol. 203–204’, hier 203. Or.).
138
 Vollmacht Ebf. Ernsts als Bf. von Lüttich (Lüttich, 15. 3. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ccc2]; ebd., [Kk3], werden im Zusammenhang mit der Gesamtrepräsentanz Ernsts als Ebf. und Bf. zusätzlich genannt: Dr. theol. Georg Thurinus, Domherr zu Lüttich, Philipp [de] Corswerm, Domherr zu Lüttich, Sekretär Balthasar Kein [!].
fc
 Hildeßheim] In C danach nachträglich eingefügt: und.D wie Textvorlage.
139
 Vollmacht Ebf. Ernsts von Köln für die Gesandten (Regensburg, 20. 6. 1594): Da Bf. Anton von Minden ihn mit der Vertretung seiner Session beauftragt hat, werden Buchholz und Busche bevollmächtigt (HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier; ohne Vorlagedatum. Akkreditierungsdatum in Kurmainz D unsicher).
140
 Vollmacht (Tournai, 31. 3. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Lat. Or. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee2]. In der Vollmacht und in Kurmainz D Name des Gesandten nicht Martinus, sondern Morlinus. Dagegen in der Supplikation Cambrais [Nr. 436]: Massinus; dort Konkretisierung für Esslinger: Hofrichter zu Niedermünster in Regensburg.
141
 Vollmacht (Sitten, 5. 4. {26. 3.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd3].
142
 Bilonius kam am 8. 5. an und übergab die Vollmacht [fehlt] in der Mainzer Kanzlei an J. A. von Bicken und Kraich (Metz, unfol.). Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ccc3]; Moser, Staatsrecht XXXV, 197.
fd
 de la pulme] In C: de la Plume.D wie Textvorlage.
143
 Vollmacht des Domkapitels (o. O., 1. 6. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Pergament; präs. 20. 6. Fehlt bei Fleischmann, Beschreibung. In der Vollmacht wohl korrekter Name: J. Burlurault. Die Bevollmächtigung durch das Domkapitel erfolgte wegen des Konflikts mit der Kurie um die Bischofswahl 1593 (vgl. die Supplikation [Nr. 503]).
144
 Bei Fleischmann, Beschreibung [Eee2], wird Christophe de la Vallée mit den genannten Gesandten unrichtig als Bf. von Verdun geführt (dort 1594 nur Administrator).
145
 Akkreditierung mit einem Notariatsinstrument des Bf. als RT-Vollmacht (8. 2. 1594), ausgestellt für Hg. Wilhelm V. von Bayern und dessen subdelegierte Gesandte, mit der Bitte um Vertretung beim RT (HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Lat. Or. auf Papier. HStA München, KÄA 3232, fol. 304 f. Or.). Eigene Vollmacht Hg. Wilhelms für die Gesandten zur Vertretung Lausannes: Ebd., KÄA 3229, fol. 123–124’. Konz. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee]; Moser, Staatsrecht XXXV, 196; Stieve, Politik I, 191, Anm. 1.
146
 Vollmacht Ehg. Maximilians (Deutschmeister) als Administrator und ksl. Kommissar des Reichsstifts (Mergentheim, 20. 2. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ccc3]. Daneben kam der abgesetzte Abt Balthasar von Dernbach persönlich „mit einem ansehnlichen Gefolge“ (Roberg, NB II/4, Nr. 457 S. 53, Anm. 2; vgl. Hofstaat bei Fleischmann, Beschreibung [Zz3, Aaa]) nach Regensburg, um seine Ansprüche auf das Reichsstift zu verfechten (vgl. die Supplikation [Nr. 441]).
147
 In Kurmainz D, unfol., korrekte Schreibung: B. Wirich. Im Or. des RAb (Nachweis C) wird „Winich“ zu „Wirich“ korrigiert. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ccc3]. Vertretung des Abtes (und weiterer Stände) auch bei Schaffrath, Fulda, 16.
148
 Die Akkreditierung erfolgte im Zusammenhang mit der Anmeldung für Konstanz (Anm. 129).
149
 Gesandte auch bei Fleischmann, Beschreibung [Bbb3].
150
 Vollmacht (o. O., 12. 4. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Bbb3].
151
 Vollmacht des Kf. (Koblenz, 1. 5. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier; präs. 13. 6. (Anmeldung in Kurmainz D nicht mehr verzeichnet). Fehlt bei Fleischmann, Beschreibung.
152
 Späte Akkreditierung Mitte August mit Vollmacht des Abts (Corvey, 1. 6. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier; ohne Vorlagevermerk (Anmeldung in Kurmainz D nicht mehr verzeichnet). Fehlt bei Fleischmann, Beschreibung. Erste Teilnahme am FR am 16. 8., da die Vollmacht erst spät eintraf (Sachsen-Weimar, fol. 274 f.).
153
 Gesandter auch bei Fleischmann, Beschreibung [Eee]).
154
 Akkreditierung der Räte Dr. Walter Drechsel, Kanzler, Hans Kaspar Roth von Schreckenstein, Dr. Georg Ludwig Fröhlich, Lic. Johann Zöschlin mit Vollmacht des Pfgf. (Neuburg/Donau, 2. 5. {22. 4.} 1594: HStA München, K. blau 274/8, fol. 124 f. Konz. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ccc2]). Sie waren mit Ausnahme Drechsels am 3. 5. nach Regensburg gekommen (Bericht an den Pfgf. vom 4. 5. {24. 4.} 1594: HStA München, K. blau 274/12, fol. 264–266’, hier 264. Or.). Ankunft des Pfgf. persönlich am 17. 5. (Einleitung, Kap. 4.2.3). Als weitere Räte waren u. a. anwesend: Dr. Alexander Moroldt, Theodor Hess, Dr. Jakob Heilbrunner, Kirchenrat und Hofprediger (Fleischmann, Beschreibung [Uu2, Uu3, Xx], mit Auflistung des gesamten Hofstaats). Der vom Pfgf. für die Reichsjustizverhandlungen angeforderte Dr. Lukas Berlin, zuvor Assessor am RKG, konnte wegen Krankheit nicht anreisen (Pfgf. an Berlin; Regensburg, 15. 6. {5. 6.} 1594: HStA München, K. blau 274/11, fol. 47 f. Konz. Antwort Berlins; Ulm, 21. 6. {11. 6.} 1594: Ebd., fol. 48 f. Or.). Der Pfgf. verließ Regensburg am 5. 8., seine Räte verblieben am RT (Bericht der Kurpfälzer Gesandten an den Kf. vom 5. 8. {26. 7.} 1594: HStA München, K. blau 113/3 I Fasz. 2, unfol. Or.).
155
 Hg. Johann Casimir meldete sich am 9. 5. selbst in der Mainzer Kanzlei an und übergab dabei für den Fall seiner vorzeitigen Abreise eine Vollmacht (Coburg, 13. 4. {3. 4.} 1594: HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier), ausgestellt für Moritz von Heldritt zu Bockstadt, Kammerrat, Veit von Heldritt zu Stepfershausen, Amtmann zu Lichtenberg, und Dr. iur. Volkmar Scherer (Kurmainz D, unfol. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ccc3]). Der Hg. erbat am 6. 7. 1594 vom Ks. die Abreiseerlaubnis (HHStA Wien, RK RTA 65 Fasz. 2, fol. 21- 23’. Or.) und verließ den RT am 12. 7. (ebd., RK RTA 64, fol. 320’. Vgl. Stieve, Politik I, 252).
156
 Akkreditierung der Räte Hermann von Harstall, Marschall, und Dr. Andreas Knichen, Kanzler, mit Vollmacht des Hg. (Marksuhl, 21. 4. {11. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ccc3]. In der Vollmacht entschuldigte der Hg. zwar sein Fernbleiben, doch war er zumindest in der Anfangsphase des RT persönlich anwesend (vgl. Nr. 55; Häberlin XVIII, 110 f., Anm. q). Gemäß einer Liste mit Abreisedaten (HHStA Wien, RK RTA 64, fol. 320’; vgl. Stieve, Politik I, 252) und anderweitigen Aussagen verließ er Regensburg zusammen mit Johann Casimir am 12. 7. Zur Unterzeichnung des RAb 1594 als nicht regierender F. neben Johann Casimir vgl. Röder, Reichs-Tags-Stimmen, 35–39.
157
 Akkreditierung der Räte Gf. Konrad von Tübingen, Reichserbschenk Eberhard von Limpurg, Sebastian Welling von Vöhingen, Dr. iur. Matthäus Enzlin, Prof. zu Tübingen, Dr. iur. Johann Jakob Reinhardt, Dr. iur. Christian Dolde mit Vollmacht des Hg. (Stuttgart, 18. 4. {8. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Bbb3] (vgl. zu den Räten: Bernhardt, Zentralbehörden, 263–270, 466 f., 553 f., 669 f., 712 f.). Sie waren am 28. 4. angekommen (Bericht an den Hg. vom 30. 4. {20. 4.} 1594: HStA Stuttgart, A 262 Bd. 70, fol. 622–623, 628’, hier 622. Or.). Hg. Friedrich kam erst am 8. 7. nach Regensburg (Einleitung, Kap. 4.2.3). Als weitere Räte waren u. a. anwesend: Nikolaus Varnbühler d. Ä. (Nachweis bei Nr. 507) sowie im Hofstaat des Hg.: Heinrich vom Stein, Rat und Oberst, Melchior Jäger, Geheimer Rat, Burkhard von Berlichingen, ksl. und hgl. Rat, Friedrich von Plieningen, Raban von Liebenstein, Burkhard Stickel, Dr. Johann Christoph Zenger, Kanzler zu Mömpelgard, Hofprediger Lukas Osiander (Fleischmann, Beschreibung [Xx3–Yy2], mit Auflistung des gesamten Hofstaats). Hg. Friedrich verließ den RT am 4. 8. (Wett. Gff., unfol.; Kausler, Stickel’s Tagebuch, 382; falsch bei Stieve, Politik I, 255).
158
 Ankunft am 16. 5. (Einleitung, Kap. 4.2.3), Anmeldung bei Kf. Wolfgang von Mainz am 17. 5. (Kurmainz, fol. 6’). Begleitet wurde er u. a. von Kanzler Dr. iur. Johann Federl (Fleischmann, Beschreibung [Yy3], mit Auflistung des gesamten Hofstaats). Abreise des Lgf. am 20. 8. (so Bericht K. Brandner an Mgf. Georg Friedrich von Brandenburg-Ansbach vom 21. 8. {11. 8.} 1594: StA Nürnberg, ARTA 60, fol. 619–623’, hier 620. Or.) oder am 21. 8. (so Fleischmann, Beschreibung [Yy3]).
159
 Akkreditierung der Räte Johann Truckenrodt zu Waldau und Albrecht von Wutenau zu Meinsdorf (vertraten auch F. Johann Georg von Anhalt). F. Christian kam am 25. 5. oder 26. 5. an (Einleitung, Kap. 4.2.3, Anm. 230). Fleischmann, Beschreibung [Ddd], nennt ihn persönlich und die beiden Gesandten als RT-Repräsentanz. Abreise des F. am 24. 6. (HHStA Wien, RK RTA 64, fol. 320’; vgl. Stieve, Politik I, 252).
160
 = Adolf (so auch in D; dagegen C wie Textvorlage).
161
 Vollmacht Hg. Wilhelms V. (München, 15. 5. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee2]; dort zusätzlich genannt: Stefan Wohlgemut, Pfleger zu Stadtamhof. Die bayerische RT-Vertretung wurde angeführt von Hg. Maximilian, der jedoch aufgrund der Sessionsdifferenzen (Einleitung, Kap. 3.3 mit Anm. 307) nicht am FR teilnahm. Ankunft Maximilians am 9. 5. (Einleitung, Kap. 4.2.3). Daneben waren als Räte im Hofstaat des Hg. u. a. anwesend: Frh. Marquard von Königsegg zu Aulendorf, Hofmarschall; die Hofräte Hans Albrecht Dichtl, Johann Sigmund von Wagnereck, Otto Forstenhäuser, Manfred von Botzheim; Hofratssekretär Dr. Christoph Gewold (Fleischmann, Beschreibung [Ss2-Tt3], mit Auflistung des gesamten Hofstaats). Neben Gewold ist Hofkanzlist Ägidius Albertinus als 2. Protokollführer nachzuweisen. Die Räte kamen mit Hg. Maximilian, zudem Hofrat Dr. Johann B. Fickler, der aber bereits am 20. 5. ebenso abberufen wurde wie Rudolf von Helfenstein (Weisung Hg. Wilhelms an Hg. Maximilian; München, 20. 5. 1594: HStA München, KÄA 3232, fol. 87–91’, hier 90’ f. Or. Vgl. Steinruck, Fickler, 148). Vetter von der Gilgen bat Hg. Wilhelm am 11. 7. 1594 (Regensburg) um Abreiseerlaubnis (HStA München, KÄA 3232, fol. 371–372’. Eigenhd. Or.). Hg. Maximilian verließ Regensburg am 29. 7. (vgl. Memoriale Hg. Wilhelms für Kammerrat Philipp Kurz von Senftenau zur Erörterung der vorzeitigen Abreise mit Maximilian; Starnberg, 5. 7. 1594: Ebd., Fürstensachen 439, fol. 4–7’. Or. Antwort Maximilians an Kurz; Regensburg, 11. 7. 1594: Ebd., KÄA 3232, fol. 373–377’, hier 373–374’. Or.). Die erwogene Rückkehr gegen Ende des RT, um dem Ks. bei dessen Abreise aufzuwarten, wurde nicht umgesetzt. Mit Maximilian reisten Gewold und andere Räte ab, zurück blieben Schweikhart von Helfenstein, Metternich und Hörwarth (Stieve, Politik I, 263 mit Anm. 4). Gewold kehrte später nach Regensburg zurück: Die Berichte nach 29. 7. wurden zunächst unterzeichnet von S. von Helfenstein, Metternich und Hörwarth, jene vom 4. 8.–8. 8. zusätzlich von Gewold, vom 9. 8. und 12. 8. nicht mehr von Metternich und ab 13. 8. nur noch von S. von Helfenstein und Gewold (HStA München, KÄA 3232, fol. 472–552’ passim).
162
 = Fst. Pfalz-Lautern.
163
 Die genannten Gesandten gehörten auch der Kurpfälzer RT-Delegation an, die sich am 28. 4. anmeldete (Anm. 111), dagegen wurde die Vollmacht für Pfalz-Lautern (Heidelberg, 22. 4. {12. 4.} 1594) erst am 18. 5. übergeben: HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Pergament; präs. Mai 1594 [Tagesangabe fehlt]. Vorlage in der Mainzer Kanzlei am 18. 5. durch Vizekanzler Culmann mit Betonung, dass Kurpfalz für das nach dem Tod Pfgf. Johann Casimirs heimgefallene Territorium Session im FR beanspruche: Kurmainz, fol. 8’.
164
 Die Vollmacht (Simmern, 23. 5. {13. 5.} 1594: HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier) lautet nur auf Rorarius (= Rörer; vgl. Sturm, Pfalzgraf, 210). In Kurmainz D, unfol., wird Flosculus am Rand nachgetragen. Fleischmann, Beschreibung [Eee], nennt beide Räte, dagegen ebd., [Eee3], nur Rörer.
165
 Gesandte auch bei Fleischmann, Beschreibung [Bbb3]).
166
 = ‚Gustavussen’.
167
 Gesandter auch bei Fleischmann, Beschreibung [Ccc2]. Daneben war Pfgf. Johann August von Lützelstein anwesend, ein Bruder Georg Gustavs (Häberlin XVIII, 125 f.).
168
 Vollmacht Hg. Friedrich Wilhelms (Weimar, 21. 4. {11. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Pergament. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ccc]. Spelt und von Wittern waren am 4. 5. angekommen (Sachsen-Weimar, fol. 1). Im Rahmen der Gesamtrepräsentanz von Kuradministrator Friedrich Wilhelm waren als Weimarer Räte daneben anwesend: Dr. M. Gerstenberger, Kanzler, Dietrich Vitzthum von Eckstädt, Kammerrat, sowie die Hofräte Johann Georg von Gottfarth, Dr. Josias Marcus, Georg Albrecht von Kromsdorf, Günther Schneidewein, Dr. Elias Forster (Fleischmann, Beschreibung [Oo3]).
169
 = Mum/Muhm (so auch in C. Dagegen D wie Textvorlage).
170
 Vollmacht des Mgf. (Ansbach, 23. 4. {13. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ccc3]. Als erster Gesandter kam Brandner am 2. 5. nach Regensburg, wo er nur 2 Kanzlisten des Mgf. vorfand (Bericht an den Mgf. vom 3. 5. {23. 4.} 1594: StA Nürnberg, ARTA 57, Prod. 82. Or.). Den Bericht vom 7. 5. (27. 4.) unterzeichneten neben Brandner auch von Waldenfels, von Wildenstein und Püttner (ebd., Prod. 86. Or.). Mit Weisung vom 29. 6. (19. 6.; Ansbach) zog der Mgf. alle Gesandten mit Ausnahme von Stadtmann und Muhm ab und schickte dafür Johann Jakob von Berlichingen (ebd., ARTA 60, fol. 423, 424’. Or.). Von Waldenfels verließ den RT kurz nach 30. 6. (Bericht vom 30. 6. {20. 6.} an den Mgf.: Ebd., fol. 426–428’. Or.), kehrte aber wenig später zurück: Ab 5. 7. (25. 6.) berichteten nur von Berlichingen, Stadtmann und Muhm (ebd., fol. 446–450’. Or.), seit 13. 7. (3. 7.) auch wieder von Waldenfels (ebd., fol. 469–471’. Or.). Abreise der Gesandten Anfang August mit Ausnahme von Brandner, der die Berichte ab 7. 8. (28. 7.) bis zum Ende des RT allein unterzeichnete (ebd., fol. 569–574’; fol. 633–634’. Orr.).
fe
 Doctor] In C danach: cantzler.D wie Textvorlage.
171
 Akkreditierung für Hg. Wolfgang mit dessen Vollmacht (Herzberg, 6. 4. {27. 3.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Anmeldung für Hg. Philipp am 9. 7. mit dessen Vollmacht (Grubenhagen, 10. 4. {31. 3.} 1594): Ebd., Or. auf Papier; präs. 9. 7. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [CCC3, Eee2]. Zu korr. ist Kruppe, Türkenhilfe, 311.
172
 Vollmacht (Wolfenbüttel, 2. 4. {23. 3.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ccc3]. Im letzten Bericht an den Hg. vom 9. 8. (30. 7.) kündigten die Gesandten ihre baldige Abreise an, auch wenn der RAb sich weiter verzögern sollte. Für dessen Abschrift wollten sie den Sekretär hinterlassen (NLA Wolfenbüttel, 1 Alt 1 A Fb. 1 Nr. 41/2, fol. 717 f. Konz.).
173
 Vollmacht (Celle, 28. 4. {18. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier mit aufgedr. Siegel. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd2]. Akkreditierung wohl nur durch Nitze (vgl. dessen Bericht an den bis dahin abwesenden Erffa vom 29. 6. {19. 6.} 1594: NLA Hannover, Celle Br. 1 Nr. 60/1, fol. 142–145’. Or.). Zur Vertretung des Hgt. allein durch Hg. Ernst II. vgl. Röder, Reichs-Tags-Stimmen, 132 f.
174
 Vollmacht (Düsseldorf, 30. 3. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd3]. Die Gesandten waren am 4. 5. in Köln aufgebrochen und am 18. 5. angekommen (RT-Abschlussbericht an den Hg., o. O., o. D.: LAV NRW R, Kleve-Mark, Akten 3150, fol. 6–11’, hier 6. Kop.). Abreise nach dem Ende des RT (Bericht an die Räte in Düsseldorf vom 21. 8. 1594: LAV NRW R, JB II 2343, fol. 519–522’, hier 519 f. Or.).
175
 Anmeldung mit Kredenzschreiben der Hgg. Johann Friedrich und Bogislaw XIII. an den Ks. für ihre jeweiligen Gesandten, das von der Mainzer Kanzlei als RT-Vollmacht akzeptiert wurde (Stettin, 7. 4. {28. 3.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier (Vermerk: Pommerisch credentzschreiben anstatt eines gewaltts.). Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ccc3]. Beck und Borcke waren am 19. 4. in Stettin aufgebrochen und am 2. 5. in Regensburg angekommen (Bericht an Hg. Johann Friedrich vom 6. 5. {26. 4.} 1594: AP Stettin, AKS I/203, pag. 361–365, 372, hier 361, 363. Or.).
176
 Anmeldung gemeinsam mit Pommern-Stettin. Die Gesandten kamen erst am 23. 5. an (Pommern-Wolgast, fol. 69; dort Hinweis auf ihre vorherige Akkreditierung durch die Stettiner Gesandten).
177
 Vollmacht (Kassel, 18. 4. {8. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Bbb3]. Meysenbug und von Weyhe (vgl. zu diesen: Gräf, Konfession, 399 f., 405; Lehsten, Reichstagsgesandten I, 209, Anm. 521; II, 217–219) kamen (ohne Sayn-Wittgenstein) zusammen mit den Gesandten der Lgff. Ludwig und Georg am 1. 5. an (Bericht an Lgf. Moritz vom 2. 5. {23. 4.} 1594: StA Marburg, 4e Nr. 1394, unfol. Or.). Erste Nennung von Wittgensteins im Bericht vom 11. 5. (1. 5.) (ebd., unfol. Or.).
178
 Vollmacht (Marburg, 24. 3. {14. 3.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Bbb3]. Ankunft am 1. 5. (vgl. Anm. 177). Zu beiden Räten knapp: Rudersdorf, Ludwig IV., 194 f. (Lit.).
179
 Gesandter auch bei Fleischmann, Beschreibung [Bbb3]. Ankunft am 1. 5. (Anm. 177). Vgl. Lehsten, Reichstagsgesandten II, 116, 201 f.
180
 Vollmacht: GLA Karlsruhe, Abt. 50 Fasz. 174, unfol. Kop. (o. O., o. D.). Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Bbb3]. Die Gesandten legten bei der Akkreditierung auch die Vollmacht für die Vertretung Mgf. Georg Friedrichs durch Johann von Ulm vor, der am FR teilnehmen werde, nachdem dem Mgf. für dessen Landesteil (Rötteln, Sausenberg, Badenweiler) die Session zustehe (Kurmainz D, unfol.). Ankunft der Gesandten am 28. 4. (Baden-Durlach, fol. 2).
181
 Vollmacht: GLA Karlsruhe, Abt. 50 Fasz. 175, unfol. Konz. (o. O., o. D.; dort als weiterer, nicht angereister Gesandter: Reichardt Rohardt von Neuenstein, Marschall). Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd3]. Orscelar und Aschmann kamen am 24. 5. an (Bericht an den Mgf. vom 4. 6. 1594: GLA Karlsruhe, Abt. 50 Fasz. 175, unfol. Or.). Aufgrund ihrer Abreise wohl kurz nach 15. 7. bevollmächtigten sie am 15. 7. den bayerischen Oberstkanzler Hörwarth damit, das bayerische Votum suo loco et ordinejeweils für Baden-Baden zu wiederholen (HStA München, KÄA 3232, fol. 398–399’. Kop.).
ff
 Raht] In C danach: Ulrichen, hertzogen zu Mechelburg, fursten zu Wenden, graven zu Schwerin etc.: Bartholomeus Kling, der rechten Dr., rath.D wie Textvorlage (vgl. den Nachtrag aus C in Neue Sammlung IV, Anhang, 12 f.). [Vgl. zur Streichung im Druck: Nr. 466. Für die Hgg. Ulrich III. und Sigismund August sowie in Vormundschaft für die Söhne des verstorbenen Hg. Johann VII., Adolf Friedrich und Johann Albrecht, meldeten sich am 3. 5. in der Mainzer Kanzlei Dr. iur. Bartholomäus Kling und Dr. iur. Michael Grassus mit Kredenzschreiben an den Ks. anstelle einer RT-Vollmacht an (Kurmainz D, unfol.; vgl. Fleischmann, Beschreibung [Bbb3]). Kling war als Vertreter Hg. Ulrichs, Grassus als Gesandter für die vormundschaftliche Regierung vorgesehen (Hg. Ulrich an beide Gesandten; Güstrow, 23. 2. {13. 2.} 1594: LHA Schwerin, RTA I GstR 31a, fol. 13–14’. Konz.). Aufbruch in Rostock am 14. 4. (4. 4.), Ankunft in Regensburg am 28. 4. (18. 4.), Abreise am 20. 8. (10. 8.) (ebd., fol. 177–186’, hier 178, 180, 184).]
182
 Anmeldung durch die Gesandten Mgf. Ernst Friedrichs (Anm. 180) mit der von diesem ausgestellten Vollmacht für Ludwig von Ulm: GLA Karlsruhe, Abt. 50 Fasz. 174, unfol. Konz. (o. O., o. D.). Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Bbb3].
183
 Die Vollmacht (Lauenburg, 25. 4. {15. 4.} 1594: HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier) lautet nur auf Hermann von der Becke, ebfl. Bremer und Holsteiner Rat, der allein sich am 3. 6. akkreditierte (Kurmainz D, unfol.; vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee2]). Werner von der Schulenburg hielt sich am RT v. a. wegen seiner Supplikation [Nr. 494] auf. Vor dem RT hatte Hg. Ulrich von Mecklenburg die Bitte von Statthalter und Räten in Lauenburg um die Vertretung durch seine Gesandten nur widerwillig angenommen, da er dies ohnehin für den Hg. von Holstein (vgl. dagegen oben folgend) sowie seinen Bruder Karl als Administrator von Ratzeburg tun müsse. Es würde /87’/ ein seltzam ansehen haben, wan eines herrn abgesandten so viel underschiedliche vota furbringen solten(Statthalter und Räte an Hg. Ulrich; Lauenburg, 25. 3. {15. 3.} 1594: LHA Schwerin, RTA I GstR 31a, fol. 85–86’, 90’. Or. Antwort des Hg.; Güstrow, 9. 4. {30. 3.} 1594: Ebd., fol. 87–88. Konz.).
184
 Datum in Kurmainz D unsicher. Gesandte auch bei Fleischmann, Beschreibung [Eee3]. Die RT-Vollmacht liegt nicht vor, vgl. aber Vollmacht des Kgs. für die beiden Gesandten, gerichtet an den Ks. (Kolding, 12. 3. {2. 3.} 1594): HHStA Wien, RK RTA 63, fol. 340, 341’ Or. Ankunft bis spätestens 9. 5., Abreise am 16. 7. oder kurz danach (Holstein, unfol.). Zum Konflikt um die Zulassung der Gesandten Kgn. Sophies von Dänemark als Vormundin ihrer unmündigen Söhne für das Hgt. Holstein vgl. Nr. 446 sowie Einleitung, Kap. 4.2.4 mit Anm. 350 ff.
185
 Johann Adolf wird hier geführt als Hg. von Schleswig-Holstein-Gottorf. Die Akkreditierung von der Beckes am 3. 6. erfolgte für den Hg. als Ebf. von Bremen und Bf. von Lübeck (Kurmainz D, unfol.; vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee2]). Der Mainzer Kanzler nahm die Vollmacht nur unter Vorbehalt an (vgl. Einleitung, Kap. 4.2.2 mit Anm. 316, sowie die Eingabe von der Beckes an den Ks. [Nr. 353]). Daneben war beim RT August von Schleswig-Holstein-Sonderburg (Sohn Hg. Johanns d. J.) im Gefolge Kuradministrator Friedrich Wilhelms von Sachsen anwesend (vgl. Nr. 55; Fleischmann, Beschreibung [Oo]; Häberlin XVIII, 126).
186
 Die an Kf. Wolfgang von Mainz gerichtete Vollmacht des Hg. (Turin, 29. 6. 1594) wurde am 4. 8. vorgelegt (HHStA Wien, MEA RTA 21 Konv. 2, fol. 351, 352’. Or.; präs. 4. 8.). Aufgrund der späten Ankunft der Gesandten erst am 31. 7. (Bericht der kursächsischen Gesandten an Kuradministrator Friedrich Wilhelm vom 6. 8. {27. 7.} 1594: HStA Dresden, GA Loc. 10203/1, fol. 90–110, hier 106. Or.) ist die Akkreditierung in Kurmainz D nicht mehr verzeichnet. Gesandte mit Begleitpersonal bei Fleischmann, Beschreibung [Aaa, Aaa2].
187
 Vollmacht (Dessau, 3. 4. {24. 3.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd].
188
 Vollmacht (Dessau, 2. 4. {23. 3.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd].
189
 Akkreditierung am 14. 5. für die gefürstete Gft. Henneberg-Schleusingen mit Vollmacht der genannten Inhaber und Vormünder, unterzeichnet lediglich von Hg. Friedrich Wilhelm, ausgestellt allein für von Langen (Torgau, 27. 4. {17. 4.} 1594): StA Meiningen, GHA II Nr. 88, fol. 56–60’. Or. (Dorsv.: Vollmacht wurde übergeben, aber gegen eine andere ausgetauscht). Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ccc]. Nochmalige Akkreditierung am 3. 6. erneut mit Vollmacht der genannten Inhaber und Vormünder, unterzeichnet von Hg. Friedrich Wilhelm, ausgestellt jetzt auch für Goldstein (Torgau, 27. 4. {17. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee3]. Hess, Verwaltung, 190 f., nennt nur von Langen als Gesandten; Angaben zu diesem: Ebd., Anhang, 58 f. Obige Formulierung für die Vertretung der Gft. entsprach wörtlich der Empfehlung in einem Memoriale der Henneberger Gesandten, das sie der Mainzer Kanzlei nahelegten, damit /452/ desto weniger geirretwerde (Memoriale vom 13. 8. {3. 8.} 1594: HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 452–453’. Kop.). Zur Formulierung im RAb vgl. auch Röder, Reichs-Tags-Stimmen, 108 f.
190
 Vollmacht (Nomeny, 1. 4. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee].
191
 Vollmacht (Brüssel, 24. 3. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Bbb3].
192
 Akkreditierung am 5. 5. als Vertreter der schwäbischen Prälaten (Anm. 196).
193
 Anmeldung fehlt in Kurmainz D.
194
 Anmeldung fehlt in Kurmainz D.
fg
 Raht] In C, D eindeutig: Roth.
195
 = Abt Matthias Insenbach zu Weißenau, genannt Minderau.
196
 Gesandte auch bei Fleischmann, Beschreibung [Ccc2].
197
 Gesandter auch bei Fleischmann, Beschreibung [Ddd2].
198
 Gesandte auch bei Fleischmann, Beschreibung [Ddd2].
199
 Gesandter auch bei Fleischmann, Beschreibung [Ddd2].
200
 Gesandter auch bei Fleischmann, Beschreibung [Ccc2].
201
 Akkreditierungsdatum in Kurmainz D wegen später Anmeldung (nach 7. 6.) unsicher. Abt Ulrich hatte Abt Georg mit Schreiben vom 3. 4. 1594 um die RT-Vertretung und die Entschuldigung seines Fernbleibens beim Ks. gebeten, da sein hohes Alter, die herrschende Pest und die merckliche enderung […] bey uns in der eidgenoschafftdie Anreise nicht zuließen (HStA Stuttgart, B 515 Bd. 90, fol. 265, 277’. Or.).
202
 Gesandter auch bei Fleischmann, Beschreibung [Ccc3]. Paurmeister hatte im Schreiben an die Äbtissin vom 31. 3. (21. 3.; o. O.) 1594 die Vertretung beim RT zugesagt (LA Magdeburg, Rep. A 20 Tit. I Nr. 1, fol. 185. Konz.) und am 7. 4. (28. 3.; Halberstadt) den Erhalt der Vollmacht bestätigt (ebd., fol. 186, 186’. Or.).
fh
 Godtheidt von Haen] In C: Gotthardt von Hanen/Haen[undeutliche Schreibung].D wie Textvorlage.
203
 Bei der Akkreditierung und bei Fleischmann, Beschreibung [Eee], wird nur Gf. Hermann von Manderscheid genannt.
fi
 Nerßdorff] In C: Meinßdorff.D wie Textvorlage.
204
 Gesandter auch bei Fleischmann, Beschreibung [Ddd].
205
 Gesandter auch bei Fleischmann, Beschreibung [Ccc].
206
 Bei der Akkreditierung und bei Fleischmann, Beschreibung [Eee], wird nur Müller genannt.
207
 Gesandte auch bei Fleischmann, Beschreibung [Eee3].
208
 Gesandter auch bei Fleischmann, Beschreibung [Eee3].
209
 Gesandte auch bei Fleischmann, Beschreibung [Ccc3].
210
 Gesandter auch bei Fleischmann, Beschreibung [Ddd3].
211
 = Erika.
212
 Akkreditierungsdatum in Kurmainz D wegen später Anmeldung (nach 7. 6.) unsicher. Fehlt bei Fleischmann, Beschreibung. Vgl. die Einwände gegen die RT-Teilnahme Gandersheims in der Instruktion Hg. Heinrich Julius’ von Braunschweig-Wolfenbüttel (Einleitung, Kap. 3.4, Punkt 7).
213
 Eintrag für die 3 Äbtissinen fehlt in Kurmainz D und bei Fleischmann, Beschreibung.
214
 Vgl. die Auflistung der persönlich anwesenden Gff. und Hh. anhand des RAb bei Häberlin XVIII, 118 f. Weitere anwesende Gff., die sich nur informell in Regensburg aufhielten: Ebd., 125 f.
215
 Akkreditierung am 5. 5. als Vertreter der schwäbischen Gff. (Anm. 240). Ankunft des Gf. erst am 11. 5. (RT-Abschlussbericht Gallus Müllers: HStA Stuttgart, B 571 Bü. 576, fol. 5–9’, hier 6).
216
 Akkreditierung am 5. 5. als Vertreter der schwäbischen Gff. (Anm. 240).
217
 Akkreditierungsdatum in Kurmainz D wegen später Anmeldung (nach 7. 6.) unsicher. Vermerk der Mainzer Kanzlei: Gf. ist sodann aus Regensburg abgereist und hat als seinen Vertreter Dr. Jakob Heyner, Hohenloher Rat, beauftragt. Zur persönlichen Anwesenheit vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee3].
218
 Anmeldung in Kurmainz D nicht verzeichnet. Zur Akkreditierung als Vertreter der schwäbischen Gff. vgl. Anm. 240.
219
 Akkreditierung als Württemberger Gesandter am 29. 4. (Anm. 157). Neuerliche Anmeldung in der Mainzer Kanzlei am 2. 5. als Vertreter seines Vaters (Friedrich VII.). Behält sich vor, dessen Aufgaben als Reichserbschenk am RT zu übernehmen (Kurmainz D, unfol.). Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee3]. Nochmalige Akkreditierung (Kurmainz D, unfol. Datum unsicher, nach 7. 6.) mit Vollmacht Friedrichs VII. von Limpurg (Obersontheim, 16. 5. {6. 5.} 1594), ausgestellt für seinen Sohn Eberhard (StA Ludwigsburg, B 113 I Bü. 66, unfol. Kop.).
220
 Anmeldung für sich sowie für die Gff. Joachim d. Ä. und Heinrich d. Ä. (Anm. 256). Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd3].
221
 Akkreditierungsdatum in Kurmainz D wegen später persönlicher Anmeldung (nach 7. 6.) unsicher.
fj
–fj vnd … Wertheim] Fehlt in C. D wie Textvorlage.
222
 Vgl. unten, Anm. 257.
223
 Anmeldung persönlich für sich sowie für die Brüder Friedrich und Adolf Heinrich, Letzterer auch als Vormund der Söhne des verstorbenen Wild- und Rheingf. Johann Christoph, Johann und Adolf [von Salm in Grumbach] (vgl. auch oben folgend bei den Wetterauer Gff.). Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd3].
224
 Persönliche Anmeldung für sich. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd]. Akkreditierung als bayerischer Gesandter am 2. 6. (Anm. 161).
225
 Persönliche Anmeldung für sich. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd]. Akkreditierung als bayerischer Gesandter am 2. 6. (Anm. 161).
fk
 Hoffmeister] In C: hofmarschalckh.D wie Textvorlage.
226
 Persönliche Anmeldung für sich. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd].
227
 Anmeldung in Kurmainz D nicht verzeichnet. Ankunft im Gefolge des Kf. von Köln am 21. 5. (Anm. 109).
228
 Anmeldung für sich und als Vertreter der Reuß von Plauen (Anm. 263).
229
 Anmeldung Georg Friedrichs d. J. persönlich als Vertreter seines Vaters, Gf. Wolfgang von Hohenlohe (vgl. auch unten, Anm. 260). Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd3].
230
 Persönliche Anmeldung für sich. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd].
231
 Späte Anmeldung (Datum in Kurmainz D unsicher; nach 7. 6.) für sich persönlich sowie als Vormund seiner unmündigen Vettern Wilhelm Ernst, Christian und Wolrad zu Waldeck. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee3]. Demnach hielten sich Christian (geb. 1585) und Wolrad (geb. 1588) persönlich in Regensburg auf (vgl. Häberlin XVIII, 126).
232
 Späte persönliche Anmeldung (Datum in Kurmainz D unsicher; nach 7. 6.). Zur RT-Teilnahme vgl. Falkmann, Graf, 115–123: demnach Ankunft am 7. 6. (28. 5.) (ebd., 118 f.). Zur Teilnahme am RHR während des RT: Ehrenpreis, Kunst, 197 f.; demnach Abreise am 18. 8. Gemeinsam mit Gf. Simon war auch dessen Schwager Gf. Ernst von Schaumburg angereist. Er akkreditierte sich nicht für den RT, sondern nutzte den Aufenthalt für Vorsprachen u. a. am ksl. Hof im Erbstreit mit seinem Bruder Adolf XI. (XIV.) (Gf. Ernst an Lgf. Moritz von Hessen; Regensburg, 28. 7. {18. 7.} 1594: StA Marburg 4f Schaumburg Gft. 22, unfol. Or. Gf. Simon zur Lippe an Lgf. Moritz; Regensburg, 28. 7. {18. 7.} 1594: Ebd., 4f Lippe 69, unfol. Or.).
233
 Anmeldung in Kurmainz D nicht verzeichnet. Bei Fleischmann, Beschreibung [Jj3], nur genannt als Rat im Hofstaat des Kf. von Mainz.
234
 Späte persönliche Anmeldung (Datum in Kurmainz D unsicher; nach 7. 6.). Fleischmann, Beschreibung [H2], erwähnt lediglich Johann Pleickhard als Mitglied des ksl. Gefolges.
235
 Anmeldung persönlich für sich und als Vormund der Söhne des verstorbenen Frh. Deserus von Fraunhofen. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee2].
236
 Gf. Gottfried von Oettingen plante, den RT verspätet persönlich zu besuchen und bevollmächtigte bis dahin Dr. Jakob Heyner mit seiner Vertretung. Dieser akkreditierte sich mit Vollmacht des Gf. vom 14. 4. 1594 (4. 4.; Oettingen: HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier; präs. 6. 5. [!]) am 7. 5. in der Mainzer Kanzlei (Kurmainz D, unfol.). Eine spätere RT-Teilnahme des Gf. ist nicht dokumentiert.
237
 = Blumenegg.
fl
 zu Koͤnigseck] In C: freyherrn zu Koͤnigseckh.D wie Textvorlage.
238
 = Burgberg.
239
 Im Or. des RAb (Nachweis C) folgen hier ursprünglich die Wetterauer Gff., doch werden die daran anschließend genannten schwäbischen Gff. mit einer Verweismarkierung an diese Stelle vorgezogen. Nota: Diese volgende schwebische graffen gehören zu diesem zeichen, oben vor wedderauischen graven gemerckhett.
240
 Es akkreditierten sich zunächst die Gff. Wilhelm von Oettingen und Karl von Hohenzollern sowie Syndikus Müller, auf die auch die von Joachim von Fürstenberg und Eitel Friedrich von Hohenzollern namens der schwäbischen Gff. ausgefertigte Vollmacht lautet (o. O., 30. 3. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ccc]. Wilhelm von Oettingen bevollmächtigte später (Kurmainz D, unfol.; Datum unsicher: 7. 6. oder später; vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee3]) G. Müller für seine und die Vertretung der schwäbischen Gff. Eine weitere, von Wilhelm von Oettingen und Karl von Hohenzollern ausgestellte und der Mainzer Kanzlei am 8. 7. vorgelegte Vollmacht substituiert neben Müller Erbtruchsess Christoph von Waldburg und Frh. Berthold von Königsegg mit der Vertretung (o. O., 2. 7. 1594: HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier; präs. 8. 7.). Müller war am 23. 4. 1594 von Meersburg nach Heiligenberg gereist, um die für den RT notwendigen Akten zu übernehmen, brach dort am 25. 4. auf und kam am 30. 4. in Regensburg an. Am 11. 5. [!] Übergabe der Vollmacht an die Mainzer Kanzlei mit der Bitte, die schwäbischen Gff. im RAb gemäß der Alternierung diesmal vor die Wetterauer Gff. zu setzen (RT-Abschlussbericht Müllers: HStA Stuttgart, B 571 Bü. 576, fol. 5–9’, hier 5’).
241
 Vollmacht des Gf. (als Erbe und Vormund) für von Pflaumern (Sigmaringen, 26. 4. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd].
242
 Gesandter auch bei Fleischmann, Beschreibung [Ddd3].
243
 Vollmacht der Frh. (Erbach/Donau, 13. 4. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ccc].
244
 Vollmacht H. Fuggers (Augsburg, 24. 4. 1594) für seinen Sohn Christoph: HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd]. Vgl. knapp zur RT-Vertretung von Hans, Marx und Jakob Fugger: Grüner, Sitz, 280.
245
 Der Gesandte (Sohn Marx Fuggers) auch bei Fleischmann, Beschreibung [Ddd]; dort zusätzlich: Falls Philipp Fugger vorzeitig abreist, werden an dessen Stelle Oberrentmeister Michael Geizkofler sowie Dr. Lukas Geizkofler verordnet.
246
 = Tradel.
247
 Gesandter auch bei Fleischmann, Beschreibung [Ccc2].
248
 Vollmacht (Salzburg, 15. 4. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier (präs. 27. 5. [!]). Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee].
fm
 Hanaw] In C danach: unnd Rineckh.D wie Textvorlage.
fn
 Hanaw] In C danach: unnd Rineckh.D wie Textvorlage.
249
 = Montclair.
250
 = Salm.
251
 = Johann Christoph zu Salm in Grumbach.
fo
 Grafen] In C danach: und herrn.D wie Textvorlage.
fp
 Hanauw] In C danach: unnd Rineckh.D wie Textvorlage.
fq
 der rechten] In C: bayder rechten.D wie Textvorlage.
252
 Die Vollmacht und demnach der Eintrag in Kurmainz D (ebenso Fleischmann, Beschreibung [Bbb3]) enthalten über die 5 oben Genannten hinaus als weitere Vertreter: Gf. Johann Ludwig von Nassau-Wiesbaden-Idstein und Gf. Ludwig Georg von Stolberg-Königstein (in Ortenberg) sowie die Räte Dr. iur. Hermann Schilt, Dr. iur. Konrad Wolf und Dr. iur. Otto Schultheiß. Vgl. Vollmacht (Frankfurt, 5. 4. {26. 3.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier (vgl. zur Bevollmächtigung: Schmidt, Grafenverein, 360). Dagegen nennt A. Christiani in seinem Protokoll schon eingangs nur die im RAb enthaltenen Verordneten (Wett. Gff., unfol.). Gf. Wilhelm von Wied sollte dem RT ca. 2 Monate mit nur 3 Dienern auf Kosten aller Gff., dagegen Gf. Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg zusammen mit seinem Amtmann und weiteren Dienern insgesamt 5 Wochen auf eigene Kosten beiwohnen (ebd., unfol.). Christiani und Hirschbach kamen am 3. 5. an, Wilhelm von Wied am 7. 5. (ebd., unfol.). Gf. Philipp Ludwig brach am 9. 5. in Hanau auf, reiste über Heidelberg und Stuttgart nach Ulm und von dort auf der Donau nach Regensburg, wo er am 19. 5. ankam und bis 22. 6. blieb (Müller-Ludolph, Philipp Ludwig, 87–89; Rauch, Bildungsreisen, 14).
253
 In der Vollmacht, ausgestellt von oben genannten Gff. (o. O., 13. 4. {3. 4.}), wird ausgeführt, dass nach dem Tod Gf. Ernsts VII. von Honstein [1593] gemäß den Erbverträgen die Hftt. Lohra, Klettenberg, Lauterberg und Scharzfeld mit allen Zugehörungen an sie, die Gff. von Schwarzburg und Stolberg, fallen. Bevollmächtigen als Inhaber der Gft. den Gesandten Rottstatt (HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Referat: Häberlin XVIII, 153 f. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ccc3]). Vermerk der Mainzer Kanzlei bei der Vorlage: Annahme nur unter Vorbehalt quatenus et in quantum(Kurmainz D, unfol.). Vgl. zum Konflikt um die Gft. Honstein die Supplikation der Gff. gegen die Hgg. Wolfgang und Heinrich Julius von Braunschweig mit deren Gegenerklärung und dem Protest gegen die Akkreditierung Rottstatts [Nr. 497 mit Anm. 3]. Nach dem RT protestierten Kanzler und Räte Hg. Heinrich Julius’ bei Kf. Wolfgang von Mainz gegen die Aufnahme der Gff. für Honstein in den RAb (Kanzler und Räte an den Kf.; Wolfenbüttel, 14. 10. {4. 10.} 1594: NLA Hannover, Cal. Br. 1 Nr. 2071, fol. 23–24’. Kop. Weitere Korrespondenz mit dem Kf. bis November 1594: Ebd., fol. 25–36’).
fr
–fr Friderich … zu] In C korrekt: Friederich Christoffs, gebrüeder, graven unnd herrn zu.D wie Textvorlage.
254
 Vollmacht der Gff. (Eisleben, 3. 4. {24. 3.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd3].
fs
 Schrapberg] In C: Schraplau.In D: Schrappeln.
255
 Vollmacht des Gf. (Meran [!], 1. 5. {21. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd3].
256
 Vgl. die persönliche Anmeldung des Gf. auch für sich am 18. 5. (Anm. 220).
257
 Vgl. die persönliche Anmeldung Gf. Emichs XII. (Anm. 222). Anmeldung mit Vollmacht Gf. Sebastians von Daun in Falkenstein, hier als Vormund der Söhne des [1593 verstorbenen] Gf. Emich XI. von Leiningen-Dagsburg, Johann Ludwig und Philipp Georg (o. O., 20. 3. 1594), ausgestellt für Gf. Emich XII., dem die vormundschaftliche Vertretung übertragen wird, da er den RT persönlich besucht (HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier; präs. 25. 5. [!]).
ft
 Cantzler] In C danach: zu Ottweyller.D wie Textvorlage.
258
 Am 12. 5. Akkreditierung nur des A. Fabri mit Vollmacht des Gf. (Rudolstadt, 2. 5. {22. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd2]. Hirschbach wurde als substituierter Gesandter von Fabri aufgrund der Abreise vom RT bevollmächtigt (Regensburg, 8. 6. {29. 5.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier; präs. 5. 8. [!].
259
 Vollmacht (o. O., 30. 4. {20. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd3].
260
 Heyner akkreditierte sich am 7. 5. nur für Gf. Georg Friedrich I. (d. Ä.) von Hohenlohe-Waldenburg mit dessen Vollmacht (Waldenburg, 24. 4. {14. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier; präs. 6. 5. [!]. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ccc2]. Am 24. 5. meldete sich Gf. Georg Friedrich d. J. von Hohenlohe-Neuenstein persönlich als Vertreter seines Vaters, Gf. Wolfgang, an (Anm. 229).
261
 = Jost.
fu
 etc.] In der Textvorlage sowie in C und D verschrieben: vnd.
262
 Am 24. 5. akkreditierten sich Gf. Jost persönlich als Vertreter seines Bruders Wolfgang sowie C. Faber als Verordneter für beide Gff. Die Vollmacht Gf. Wolfgangs ist nur auf Gf. Jost ausgestellt (Barby, 7. 5. {27. 4.} 1594: HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier). Gf. Jost bevollmächtigte seinerseits beim RT C. Faber für sich und namens seines Bruders (Regensburg, 21. 5. {11. 5.} 1594: Ebd., Or. auf Papier; beide Vollmachten präs. 24. 5.). Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee].
263
 Am 13. 5. meldete sich lediglich Heinrich d. M. für sich (vgl. oben, Anm. 228) und als Vertreter der oben genannten Hh. mit deren Vollmacht an, die nur auf ihn lautete, ihn aber zur Beauftragung eines Rates ermächtigte, falls er den RT vorzeitig verlassen wollte (o. O., 11. 4. {1. 4.} 1594: HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd2]). Am 24. 5. akkreditierte sich J. Heyner mit Vollmacht Heinrichs d. M., ausgestellt für sich und die anderen Reuß von Plauen vigore substitutionis(Regensburg, 24. 5. {14. 5.} 1594: HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee]).
264
 Vollmacht der genannten Gff. (o. O., 3. 4. {24. 3.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ccc3].
265
 = Castell.
266
 Gesandter auch bei Fleischmann, Beschreibung [Ddd].
267
 Vollmacht beider Gff. (Falkenstein, 8. 4. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd3].
268
 Vollmacht (Nancy, 31. 3. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee2].
269
 Gesandter auch bei Fleischmann, Beschreibung [CCc].
270
 Vollmacht (Steinfurt, 16. 5. {6. 5.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier; präs. 11. 6. In Kurmainz D, unfol., und bei Fleischmann, Beschreibung [Eee3], die Schreibung „Bernhard“ von Lützerath. Dagegen in der Vollmacht wie im RAb („Bertram“).
271
 Vollmacht der Gff. (Blankenburg, 28. 3. {18. 3.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ccc3].
272
 = Herings.
273
 Vollmacht (o. O., 12. 4. {2. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd3].
fv
 der rechten] Fehlt in C. D wie Textvorlage.
274
 Anmeldung Wirichs am 22. 5. mit einem Memoriale, in dem er auf die noch fehlende Vollmacht verwies und zusagte, diese nachzureichen (o. O., o. D., gerichtet an den Mainzer Kanzler: HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier; präs. 21. 5. [!]). Spätere Vollmacht des Gf. (o. O., 7. 7. {27. 6.} 1594): HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 645–646’. Or.; präs. 28. 7. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd3].
275
 = Lynden.
276
 Vollmacht des Frh. (Bonn, 31. 3. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier mit aufgedr. Siegel. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd2].
277
 Genauer in Kurmainz D und in der Vollmacht der genannten 4 Hh. sowie von Wolfgang III. und Georg III. zudem als Vormünder von August, Sohn des verstorbenen Georg II., ausgestellt für A. Christiani, Syndikus der Wetterauer Gff. (Waldenburg/Sachsen, 6. 4. {27. 3.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd3].
278
 Anmeldung als Inhaber der Hft. Pyrmont. Vollmacht (Betzdorf, 6. 4. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Ddd3]. Melchior von Eltz war im Gefolge des Kf. von Trier anwesend (Anm. 108).
279
 Akkreditierung nach 7. 6. (Datum in Kurmainz D unsicher). Fehlt bei Fleischmann, Beschreibung.
280
 Vollmacht (Köln, 18. 4. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee3] (dort: Hardenrath mit Vollmacht auch für Dortmund). Festlegung der Gesandten im Kölner Rat am 2. 3. (HASt Köln, Rpr. A 44, fol. 133). Abreise am 26. 4., Ankunft in Regensburg am 6. 5. (Köln, vor fol. 1 und fol. 1; Lau, Buch Weinsberg IV, 195). Rückkehr nach Köln am 29. 8. (ebd., 204).
281
 Gesandte auch bei Fleischmann, Beschreibung [Eee3]. Bei deren Festlegung im Straßburger Rat am 23. 2. (13. 2.) wurde neben Kettenheim als Jurist Dr. Johann Wagesser benannt (AVCU Strasbourg, 1 R 73, fol. 54–54a). Da dieser sich mit Tätigkeiten am RKG entschuldigte, wurde er am 28. 2. (18. 2.) durch Greiß ersetzt (ebd., fol. 64 f.). Die Gesandten brachen am 20. 4. auf (RT-Abschlussbericht am 31. 8. {21. 8.} 1594: Ebd., fol. 295), erreichten am 25. 4. Ulm (Bericht vom 26. 4. {16. 4.} 1594: Ebd., AA 846, fol. 58–60’, hier 58. Or.), reisten von dort auf der Donau weiter und kamen am 29. 4. nach Regensburg (Bericht vom 1. 5. {21. 4.} 1594: Ebd., fol. 61–62’, hier 61. Or.). Am 11. 5. Anmeldung ohne Vollmacht. Da die Mainzer Kanzlei darauf bestand, dass sie sich /63/ mit gnugsamem gwalt altem brauch nach legitimiren, erbaten sie im Bericht vom 12. 5. (2. 5.) die Zusendung einer Vollmacht (ebd., fol. 63–65’, hier 63. Or.). Wenngleich der Straßburger Rat darin einen Verstoß gegen das Herkommen sah (Beratung am 19./20. 5. {9./10. 5.}: Ebd., 1 R 73, fol. 179, 181 f.), schickte er mit Weisung vom 20. 5. (10. 5.) eine Vollmacht, die aber nur zu übergeben war, falls nachhaltig darauf bestanden werde (ebd., AA 846, fol. 11–12’, hier 11. Or.). Die Gesandten übergaben diese Weisung anstelle der Vollmacht (Weisung: HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or.), während sie die Vollmacht (Straßburg, 20. 5. {10. 5.} 1594: AVCU Strasbourg, AA 846, fol. 1. Or.) nicht vorlegten (Bericht vom 28. 5. {18. 5.} 1594: Ebd., fol. 83–84’, hier 83. Or).
282
 Vollmacht (Lübeck, 11. 4. {1. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee3]. C. Schein kam am 15. 5. (5. 5.) in Regensburg an (Lübeck, fol. 69).
fw
 Aduocat] Fehlt in C. D wie Textvorlage.
283
 Vollmacht (Worms, 2. 6. {23. 5.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier; ohne Vorlagevermerk. Anmeldung in Kurmainz D wegen des späten Zeitpunkts nicht verzeichnet. Fleischmann, Beschreibung [Eee3] nennt nur P. Weber.
284
 Vollmacht (Speyer, 30. 4. {20. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee3]. Festlegung der Gesandten im Rat am 12. 3. (2. 3.), 25./26. 4. (15./16. 4.) 1594: StadtA Speyer, 1 B Nr. 10/2, fol. 40’, 76, 77.
285
 = Kellner.
286
 Vollmacht (Frankfurt, 19. 4. {9. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Am 1. 5. auch Vorlage der Vollmacht Friedbergs für Frankfurt zur Vertretung beim RT (31. 3. {21. 3.} 1594: Ebd., Or. auf Papier) und eines Bevollmächtigungsschreibens Wetzlars an Frankfurt (12. 3. {2. 3.} 1594: Ebd., Or. auf Papier). Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee3]. Festlegung der Frankfurter Gesandten im Rat am 10. 3. (28. 2.) (ISG Frankfurt, RP 52, fol. 82; BMB 158, fol. 189’). Vertretungsbitten Wetzlars (12. 3. {2. 3.} 1594; Vertretung beim Städtetag) und Friedbergs (30. 3. {20. 3.} 1594) an Frankfurt: Ebd., RTA 86, fol. 2 f., fol. 5 f. Orr.
287
 Vollmacht der genannten Städte (o. O., 8. 4. {29. 3.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee3].
288
 Vollmacht (Goslar 30. 3. {20. 3.} 1594), ausgestellt für C. Kellner, Frankfurter Advokat und Syndikus, weil eine eigene RT-Beschickung nicht möglich sei: HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee3]. Kellner bestätigte den Erhalt der Vollmacht im Schreiben an Goslar vom 13. 4. (3. 4.; Frankfurt: StadtA Goslar, Alte Akten Best. B, unverz. Teil, Reichssachen 1594, unfol. Or.) und unterrichtete nach dem RT (29. 8. {19. 8.; Frankfurt}: Ebd., Or.) die Stadt über die Beschlussfassung zur Türkenhilfe mit dem Protest evangelischer Stände [Nr. 510]. Später schickte er Goslar die wichtigsten Akten zur Türkenhilfe (Frankfurt, 8. 1. 1595 {29. 12. 1594}: Ebd., Or.).
289
 Vollmacht (Dortmund, 29. 3. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Bei Fleischmann, Beschreibung [Eee3], bei der Stadt Köln genannt.
290
 Vollmacht (Besançon, 26. 3. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Lat. Or. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee3].
291
 Akkreditierungsdatum für Regensburg in Kurmainz D wegen später Anmeldung (nach 7. 6.) unsicher. Fleischmann, Beschreibung [Fff2], nennt nicht die akkreditierten Verordneten, sondern Kämmerer und Räte der Stadt insgesamt. Die Vollmacht der Stadt Nordhausen (13. 4. {3. 4.} 1594) für Regensburg zur Vertretung beim RT wurde der Mainzer Kanzlei bereits am 13. 5. vorgelegt: HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier; präs. 13. 5. (in Kurmainz D nicht verzeichnet). Zur Vertretung vgl. Kruppe, Türkenhilfe, 311.
292
 Vollmacht für obige Gesandte (o. D.): Nürnberg, fol. 1’ f. (inseriert im Protokoll). Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee3, Fff] mit weiteren Verordneten ohne Vollmacht. Vertretungsvollmachten Windsheims (14. 4. {4. 4.} 1594), Schweinfurts (18. 4. {8. 4.} 1594) und Weißenburgs (29. 4. {19. 4.} 1594) für Nürnberg: HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. 3 Orr. auf Papier. Die Vertretungsbitten beantwortete Nürnberg positiv, jedoch mit der Feststellung, dass es fasst gut unnd furtreglich gewesen sein möcht, das ein jede statt solchen tag durch die irigen selbst besuchen laßen(an Schweinfurt; 25. 4. {15. 4.} 1594: StA Würzburg, SRTA 8, fol. 33. Or. Ähnlich an Windsheim; 14. 4. {4. 4.} 1594: StA Nürnberg, Reichsstadt Nürnberg, BBdR 211, fol. 90 f. Kop. Ohne diesen Hinweis an Weißenburg; 14. 4. {4. 4.} 1594: Ebd., fol. 90’ f. Kop.). Die Nürnberger Gesandten brachen am 9. 5. auf und kamen am 10. 5. an (Nürnberg, fol. 1’). Nützel und Fürer verließen den RT am 1. 9. (ebd., fol. 183). Am 22. 9. (12. 9.) beschloss der Nürnberger Rat die Übersendung des RAb an die vertretenen Städte (StA Nürnberg, RV 1637, fol. 36’). Im Begleitschreiben vom 23. 9. (13. 9.) verwies er darauf, dass die Mehrheit des SR beim 1. HA (Türkenhilfe) auf der Minderbewilligung von 68 Römermonaten beharre [Nr. 275], Nürnberg sich aber in Anbetracht der Türkennot KR und FR angeschlossen habe. Die vertretenen Städte hätten zu entscheiden, wie sie sich verhalten (StA Nürnberg, Reichsstadt Nürnberg, BBdR 211, fol. 384. Kop.).
293
 Vermerk in Kurmainz D, unfol.: Die Gesandten haben keine Vollmachten vorgelegt mitt bericht, daß sie eß also in dem herbringen.Gesandte und vertretene Städte auch bei Fleischmann, Beschreibung [Fff]. Vertretungsvollmachten für Ulm durch Biberach (9. 4. {30. 3.} 1594: StadtA Ulm, A 28, Prod. 293. Kop.), Kempten (28. 2. {18. 2.}; in korrigierter Form: 1. 4. {22. 3.} 1594: Ebd., Prod. 326a, Prod. 313. Orr.), Isny (28. 3. {18. 3.} 1594: Ebd., Prod. 300. Or.), Buchau (12. 4.  {2. 4.} 1594: Ebd., Prod. 295a. Kop.). Vertretungsgesuche der Städte mit zugehörigen Korrespondenzen im Zeitraum vom 28. 2. (18. 2.) bis 5. 4. (26. 3.): Ebd., Prod. 291–319, 326–332 passim. Befürwortende Beschlüsse im Ulmer Rat zu den Vertretungen: Ebd., A 3530 Nr. 44, fol. 49, 55’, 83, 89, 92. Festlegung der eigenen Gesandten im Rat am 11. 3. (1. 3.): Ebd., fol. 47.
294
 Vollmacht für die eigenen Gesandten (Esslingen, 12. 4. {2. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Fff]. In Kurmainz D, unfol., am Rand der spätere Zusatz zur Vertretung Schwäbisch Halls. Vgl. Vertretungsgesuch an Esslingen (20. 4. {10. 4.} 1594), beim RT zusammen mit der Weisung von Bürgermeister und Rat an die eigenen Gesandten für die Vertretung vom 27. 4. (17. 4.) als Vollmacht vorgelegt: HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Orr. des Gesuchs und der Weisung (auch in StadtA Esslingen, RTA 12b, unfol.). Verordnung Fleiners im Esslinger Rat am 7. 3. (25. 2.), die Zuordnung eines Ratsmitglieds blieb offen (Ebd., Ratsprotokolle 1593/94, fol. 134’). Fleiner kehrte zwischenzeitlich nach Esslingen zurück und wurde am 18. 6. (8. 6.) wieder nach Regensburg geschickt (ebd., fol. 174’).
295
 Am 3. 5. Anmeldung ohne Vollmacht: Haben vermeinet gehabtt, eß bedreff sie nitt(Kurmainz D, unfol.). Anforderung der Vollmacht durch die Gesandten, wenngleich diese unsers wissens hievor nit gebräuig gewesen, im Bericht vom 3. 5. 1594 (StadtA Augsburg, RTA, unverz. Akten, Kart. 1591–1640, Fasz. 1590–98, unfol. Or.). Übersendung der eigenen Vollmacht und jener zur Vertretung Dinkelsbühls mit Weisung vom 6. 5. 1594 (ebd., RTA 56, fol. 16, 19’. Or.). Übergabe an die Mainzer Kanzlei am 7. 5. (Kurmainz D, unfol.). Vollmacht (27. 4. 1594 [rückdatiert]): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Pergament. Vollmacht Dinkelsbühls für die Augsburger Gesandten (28. 3. 1594): Ebd., Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Eee3], [Fff]. Erste Vertretungsbitte Dinkelsbühls an Augsburg am 1. 3. 1594 (StadtA Augsburg, RTA 56, fol. 2–2’, 4’. Or.), aufgrund der ausweichenden Antwort vom 5. 3. (ebd., fol. 3. Konz.) wiederholt am 28. 3. mit Übersendung der Vollmacht (ebd., fol. 5–9. Or.). Die Augsburger Gesandten kamen am 2. 5. nach Regensburg (Augsburg B, fol. 32) und verließen den RT am 22. 8. (Bericht vom 19. 8. 1594 zur geplanten Abreise: StadtA Augsburg, RTA, unverz. Akten, Kart. 1591–1640, Fasz. 1590–98, unfol. Or.). Vgl. von Stetten, Geschichte, 731.
fx
 der rechten Doctores] In C: der rechten doctor, advocat.In D: der Rechten Doctor.
296
 Vollmacht (2. 5. {22. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier; präs. 6. 5. [!]. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Fff] (dort: mit Vertretung Bopfingens). Ankunft der Gesandten in Regensburg am 5. 5. (Bericht Dietheis vom 10. 5. {30. 4.} 1594: StA Augsburg, Reichsstadt Nördlingen MüB 80, Prod. 7. Or.).
297
 Vollmacht (9. 4. {30. 3.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Fff].
298
 Vollmachten Rottweils (19. 4. 1594), Offenburgs (5. 3. 1594; ausgestellt für Rottweil zur Vertretung) und Gegenbachs (29. 3. 1594; ausgestellt für Brenneisen als eigener Vertreter): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. 3 Orr. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Fff].
299
 Vollmachten Überlingens (4. 4. 1594), Buchhorns (22. 3. 1594; ausgestellt für die Gesandten Überlingens) und Wangens (11. 3. 1594; ausgestellt für Überlingen): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. 3 Orr. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Fff]. Es handelt sich neben Ratsmitglied Jakob Reutlinger um Bürgermeister Matthäus Mesmer (Enderle, Konfessionsbildung, Anhang, 445 f.).
300
 Vollmacht (14. 4. {4. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Fff].
301
 Vollmacht (11. 4. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Fff].
302
 Am 4. 5. Anmeldung auch für Leutkirch ohne Vollmacht, die nachzureichen war (Kurmainz D, unfol.). Vollmacht Memmingens (18. 4. {8. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier; präs. 23. 5. Vertretungsbitte Leutkirchs an Memmingen (31. 3. {21. 3.} 1594), beim RT vorgelegt als Vollmacht: Ebd., Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Fff].
303
 Vollmacht (29. 4. {19. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Fff].
304
 Vollmacht (22. 4. {12. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Fff].
305
 Anmeldung am 7. 5. durch die Nördlinger Gesandten. Fleischmann, Beschreibung [Fff], erfasst Bopfingen mit Vollmacht Nördlingens.
306
 Vollmacht (2. 5. {22. 4.} 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Fff].
307
 Vollmacht (23. 4. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or. auf Papier. Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Fff].
308
 Vollmacht (Toul, 9. 5. 1594): HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Lat. Or. auf Pergament; präs. 20. 6. (Anmeldung in Kurmainz D wegen des späten Zeitpunkts nicht verzeichnet). Fehlt bei Fleischmann, Beschreibung.
309
 Die Besiegelung erfolgte am 20. 8. 1594: Ulm, fol. 122 f. [Nr. 148].
fy
 Ende] Fehlt in C und D. Auch im Or. des RAb (Nachweis C) keine Unterzeichnung des RAb [jedoch Unterzeichnung auf dem zweiten Or.; vgl. Nachweisblock].